WIR suchen DICH

Kreisgeschäftsführer*In gesucht!

Der Kreisverband Vorpommern-Greifswald von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
sucht zum schnellstmöglichen Datum
eine*n Kreisgeschäftsführer*In.
Der Kreisverband verfolgt die Vernetzung und Kommunikation mit Akteur_innen grüner  Politik im Land und in der Region Vorpommern-Greifswald. Er möchte grüne Strukturen im ländlichen Raum des Landkreises aufbauen. Wenn Du Dich für grüne Politik interessierst und mithelfen möchtest, Ideen und Initiativen zu entwickeln und in unserer Region  weiterzuverbreiten, dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung.

Zu den Aufgaben gehört insbesondere:
– Büroorganisation und Terminkoordination
– Vor- und Nachbereitung von, sowie die Teilnahme an Sitzungen des Kreisvorstandes &
Kreismitgliederversammlungen
– Bürobetreuung zu festen Öffnungszeiten
– Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Absprache mit dem Kreisvorstand
– Organisatorische Unterstützung bei der Durchführung politischer Veranstaltungen

Wir erwarten:
– Die Identifizierung und Vertrautheit mit den Zielen und Inhalten grüner Politik
– gute organisatorische Fähigkeiten
– gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
– einen offenen und freundlichen Umgangston
– den sicheren Umgang mit Standardsoftware
– die Bereitschaft, gelegentliche Abend- und Wochenendtermine wahrzunehmen
– ein PKW-Führerschein wäre wünschenswert, ist aber nicht Bedingung

Wir verlangen keine Parteimitgliedschaft bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, wohl aber Vertrautheit und Identifikation mit den Zielen und Inhalten grüner Politik.
Wir haben uns die Frauenförderung zum Ziel gesetzt und freuen uns daher besonders über
Bewerbungen von Frauen. Wir treten für Inklusion ein, deshalb werden schwerbehinderte
Menschen nach Maßgabe des SGB IX bei einem Mindestmaß an körperlicher Eignung,
Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt. Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.
Die Arbeitszeit beträgt 10 Wochenstunden. Der Arbeitsort ist Greifswald.
Vergütung: 450 Euro monatlich brutto

Bewerbungen per Mail (ein PDF) oder per Post bitte bis Donnerstag, den 6. Juli 2017 an:
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Kreisverband Vorpommern-Greifswald
Steinbeckerstraße 32/33
17489 Greifswald
info(at)gruene-vg.de

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  • Wir brauchen Dich: Pixum

Hundeauslaufzonen – Sinneswandel der CDU?

Die CDU-Fraktion hat eine Kleine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt, die sich mit den Hunden in Greifswald befasst. Eine Frage betrifft den Bedarf an Hundeauslaufflächen.

Dazu unser Fraktionsvorsitzender Alexander Krüger: „Unsere Fraktion ist hoch erfreut, dass sich die CDU nun auch mit dem Thema der Hundeauslaufflächen befasst. Es hat zwar vier Jahre gedauert, aber besser spät als nie.“ Hintergrund: Im Spätsommer 2013 hatte ein Prüfauftrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Gremien durchlaufen, der die Prüfung der Einrichtung von Hundeauslaufzonen in allen Stadtteilen zum Ziel hatte. „Damals hatte die CDU-geführte Verwaltung die Vorlage abgelehnt und die CDU-Fraktion das Thema ins Lächerliche gezogen. Der Antrag wurde mit den Stimmen der CDU-Fraktion und mit großer Mehrheit abgelehnt.“

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist auch heute noch der Auffassung, dass gerade in Ortsteilen, in denen die menschorientierte Infrastruktur den Bedürfnissen von Hunden nicht entgegen kommt, die Einrichtung von Hundeauslaufzonen überprüft werden sollte. „Wir warten die Beantwortung der Kleinen Anfrage ab und machen dann gerne nochmal  einen gemeinsamen Vorstoß mit den Fraktionen der Bürgerschaft zu dem Thema. 

Zur Vorstellung der Bausenatorin Jeanette von Busse in der Ostsee-Zeitung

Zur Vorstellung der Bausenatorin Jeanette von Busse in der Ostsee-Zeitung am 17. Juni 2017 erklärt Christoph Oberst, Kreisvorstand von BÜNDNIS90 / DIE GRÜNEN Vorpommern-Greifswald:

„Der Kreisverband hat mit Schrecken von den verkehrspolitischen Vorstellungen der neuen Bausenatorin aus der Zeitung erfahren. Ihre in der OZ angerissenen Vorstellungen bedeuten einen Rückschritt in die verkehrspolitische Steinzeit.

Statt den Modalsplit für Greifswald zu beachten, der besagt, dass mit 40% die meisten der täglichen Wege in Greifswald mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, versteht sie Radfahrer nicht als die wichtigsten Verkehrsteilnehmer. Was würde passieren, wenn diese Leute anfangen würden, auf das Auto umzusteigen, weil Frau von Busse keine Fahrräder mehr auf der Straße sehen möchte? Stattdessen scheint Frau Busse einseitig Autos in die Innenstadt locken und Fahrradstreifen zurückbauen zu wollen – kein Wunder schließlich gehört Frau von Busse auch nach wie vor zu den Pendlern. Diese Pendler brauchen stattdessen ein intelligentes Verkehrskonzept mit Park&Ride Anbindung der Innenstadt.

Wir Grünen wüssten gerne: Was sind von Busses Vorstellungen zu Nahverkehr für Ältere und Kinder? Ihre Vorstellung zu einer radtouristisch attraktiven Stadt und attraktive Anbindungen ans Umland? Nicht nur Greifswalder fühlen sich auf dem autofreien Markt wohl – auch Touristen verweilen hier gern. Was sind Ihre Vorstellungen zu Verkehrsberuhigung und Lärmplan?

Bei den Bündnisgrünen ist man sich einig: das Auto kann nicht wieder als einziges Verkehrsmittel in den Fokus der Verkehrspolitik gerückt werden.

Wir hoffen, im Austausch mit von Frau von Busse sie von einer anderen Schwerpunktlegung überzeugen zu können, bislang scheiterte aber ein grüner Vorstoß der Bürgerschaftsfraktion zum gegenseitigen Kennenlernen.“

SVZ_Artikel: Rücklagen der Sparkassen

Nur drei von neun Geldhäusern in MV beteiligen die Eigentümer in Städten und Landkreisen am Erfolg

Knausrige Banker: Sie fahren Millionen-Gewinne ein, beteiligen die Eigentümer ihrer Geldhäuser aber kaum am wirtschaftlichen Erfolg. Nur drei von neun Sparkassen in Mecklenburg-Vorpommern haben in den vergangenen Jahren an ihre kommunalen Träger Gewinnanteile überwiesen. Lediglich die Sparkassen Mecklenburg-Strelitz, Neubrandenburg-Demmin und die Müritz-Sparkasse zahlten ihren beteiligten Städten und Landkreisen seit 2012 jährlich zusammen etwa eine Million Euro – insgesamt 4,03 Millionen Euro, ermittelte das Finanzministerium in Schwerin. Etwa die Hälfte schüttete allein Neubrandenburg-Demmin an die Träger im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und bei der Stadt Neubrandenburg aus. Die großen Sparkassen in Rostock, Schwerin und Vorpommern mit den höchsten Bilanzgewinnen horteten hingegen ihre Erträge und ließen ihre Träger abblitzen.

Millionenerträge bei den Sparkassen, Millionenschulden bei den Eigentümern: Angesichts klammer Kassen werden in den Kommunen Stimmen laut, einen Teil der Gewinne den öffentlichen Haushalten zu überweisen. Es gehe nicht darum, den Sparkassen das Geld wegzunehmen, fordert Waldemar Okon, Grünen-Fraktionschef im Kreistag Vorpommern-Greifswald mehr Sparkassen-Engagement: „Städte und Gemeinde sind klamm, da kann eine Gewinnbeteiligung nicht schaden.“

Hier findet Ihr den ganzen Artikel: https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/sparkassen-horten-gewinne-id16827981.html

 

Sommerfest

Auch in diesem Jahr möchte der Kreisverband der Grünen wieder mit seinen Mitgliedern und Sympathisanten ein gemeinsames Sommerfest veranstalten. Diesmal geht es zum Kanufahren nach Menzlin. Von dort paddeln wir mit Kanus die Peene hinunter und können diese einmalige Flusslandschaft und das sogenannte “Tal der Biber” genießen. In Anklam werden wir an der Fußgängerbrücke landen und dort gemeinsam picknicken, bevor es wieder zurück geht nach Menzlin geht.

Wir bitten mögliche Mitfahrer*Innen sich vorab anzumelden (bitte mit dem Hinweis auf mögliche Vorkenntnisse im Kanu-fahren): info(at)gruene-vg.de, 03834/2549122 oder im Grünen Büro Greifswald.

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  • Sommerfest_18.06: Pixum

Jetzt mal ehrlich!!!

Schön, dass Dietger Wille die Finanzen des Landkreises so strikt ordnet; schön, dass er die Jahresabschlüsse 2012 bis 2015 des Kreises in Rekordzeit noch dieses Jahr vorlegen will!

In Bezug auf den Artikel  in der heutigen Ostseezeitung meinen wir:
Schön, dass Dietger Wille (CDU) sich für die Ordnung der Kreisfinanzen so sehr engagiert. Im Kreistag mahnten die Bündnisgrünen jedoch noch Klärungs- und Diskussionsbedarf an.  Auch die Debatte um die Kreisumlage und die FAG Zuweisungen zeigen, dass die Ordnung der Finanzen des Kreises noch lange nicht am Endpunkt, sondern erst am Anfang stehen.  Jetzt mal ehrlich!!! weiterlesen

Windradbesteigung

Wie funktioniert ein Windpark, wie ein Windrad? Alle, die sich ein eigenes Bild machen wollen, laden wir zur Besichtigung und Besteigung eines Windrades im Windpark Mistorf-Groß Schwiesow ein.
Im Inneren des Windrades geht es an einer senkrechten Leiter hoch bis zur Gondel in 80m Höhe. Diese ist so groß wie ein Bus und bietet 20 Personen Platz. Dort erläutert Johann-Georg Jäger, Sprecher des Landesverbandes der Grünen MV, Funktion und Technik des Windrades. Der Aufstieg dauert ca. 30 Minuten und ist für Kinder ab 10 Jahren und für alle Menschen mit entsprechender Konstitution geeignet.

Ein Ereignis, das es nicht alle Tage gibt!

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich: info(at)gruene-vg.de oder persönlich bzw. telefonisch im Grünen Büro Greifswald. Die Besteigung ist kostenlos, die Anreise erfolgt auf eigene Faust. Bei Bedarf helfen wir bei der Organisation von Fahrgemeinschaften ab Greifswald.

Wann: 10. Juni, 11Uhr
Wo: Windpark Mistorf-Groß Schwiesow
Eintritt frei, Anmeldung unter info(at)gruene-vg.de

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  • Windradbesteitung_10.Juni: pixum.de

Parkdeck Holzteichgasse (Review)

Was passiert ist und was dann in der Zeitung stand

Am Nexöplatz soll ein Parkhaus entstehen. Wir waren von diesem Plan nie begeistert und haben schon lange ein Parkdeck in der Holzteichgasse als Alternative vorgeschlagen [1,2]. Zu dieser Frage gab es endlose Diskussionen und auch entsprechende kleine Anfragen unserer Fraktion. 

Nun hat Frau Rex (CDU Fraktion) im letzten Bauausschuss gefragt, ob so ein Parkdeck in der Holzteichgasse nicht vielleicht eine gute Idee wäre. Wir haben daraufhin erklärt, dass das immer eine Option war, die GPG aber auch wegen erhoffter höherer Erlöse lieber am Nexöplatz bauen möchte. So hat es die Bürgerschaft dann auch beschlossen.

Herr Oberdörfer von der Ostsee-Zeitung hat dann Jörg angeschrieben und gefragt, ob mit einem Antrag der Grünen Fraktion zu rechnen ist. Jörg hat am 15. Mai folgendes geantwortet:

 „Hallo Herr Oberdörfer,

Warum eine reformpädagogische staatliche Schule unterstützenswert ist!

Gestern Abend fand im Greifswalder Rathaus die Veranstaltung „eine Neue Schule für Greifswald – Reformpädagogik in einer staatlichen Schule“ statt. Organisiert hatte diese eine Intiative bildungsinteressierter Menschen. Podiumsgäste waren Christina Molle und Martin Plant (ehemalige und aktueller  Schulleiter*in der staatlichen Jenaplanschule Rostock), Camille Schneider, ehemalige Schulsprecherin der Jenaer Jenaplanschule sowie Carola Felkl vom Schulverwaltungsamt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald (auf dem Foto von links nach rechts).

Gekommen sind 70 Eltern, Lehrkräfte, Schulleiter, Professoren und Kommunalpolitiker*innen und es entspann sich eine mehr als zwei Stunden währende inspirierende, teilweise konstruktiv hinterfragende Diskussion.

Hintergrund ist, dass die Greifswalder Bürgerschaft aufgrund steigender Schüler*innenzahlen beschloss, ein neue Grundschule zu bauen. Ein sehr schöner Anlass also, darüber nachzudenken, wie Schülerinnen und Schüler an dieser Schule lernen sollen.

Reformpädagogik und staatliche Schule – passt das zusammen?  Ich verstehe freie Schulen, die ja oft, aber auch nicht immer reformpädagogisch arbeiten, als Reformmotoren für das Schulwesen überhaupt. Deswegen ist es jedes Mal begrüßenswert, wenn Schulen – egal in welcher Trägerschaft – und alle an Schule Beteiligten sich Gedanken über ein Schulkonzept machen, evaluieren, hinterfragen und weiterentwickeln. Gerade von diesem Diskurs in einer vielfältigen Bildungslandschaft profitieren sowohl Schüler*innen als auch Lehrkräfte und letztlich die ganze Gesellschaft.

In Greifswald gibt es eine gegenüber unterschiedlichen reformpädagogischen Konzepten sehr aufgeschlossene Elternschaft: mehr als 20 % der Schüler*innen besuchen die vier freien allgemeinbildenden Schulen. Und auch die Jenaplanpädagogik hat in Greifswald eine lange Tradition, denn bis zum Jahr 2010 gab es auf der Insel Riems eine solche staatliche Schule, die jedoch ihren Betrieb aufgrund zurückgegangener Schülerzahlen einstellen musste. Die Riemser*innen besuchen seitdem innerstädtische Schulen.

Andererseits gibt es auch nicht DAS eine staatliche Schulkonzept. Es gibt staatliche Montessorischulen (z.B. in Stralsund oder Potsdam), staatliche Jenaplanschulen (die in Rostock erhielt 2015 sogar den Deutschen Schulpreis) und noch ganz andere reformpädagogisch arbeitende (Versuchs)schulen. Alle staatlichen Schulen eint, dass sie kein Schulgeld nehmen.

Fakt ist: ohne Reformpädagogik gäbe es immer noch den Rohrstock, würden 40 – 60 Schüler in einer Klasse von einem Lehrer ausschließlich frontal unterricht, gehörten Projektunterricht und fächerübergreifendes Lernen ins Reich der Phantasie. Schule – egal in welcher Trägerschaft – hat sich im vergangenen Jahrhundert enorm reformiert und wird es zukünftig tun. Die Bildungslandschaft in Greifswald ist sehr vielfältig, eine reformpädagogische Schule in staatlicher Trägerschaft würde sich da sehr gut einfügen!

Danke an Lucas Treise für die Fotos!