GRÜNE fordern mehr Offenheit bei Straßenreinigung
Greifswalder können Kriterien für oder gegen eine Straßenreinigung nicht erkennen
Die Fraktion GRÜNE/ok in der Greifswalder Bürgerschaft fordert den Oberbürgermeister auf, die Kriterien des Straßenreinigungsplans offen zu legen. Die Bürger können nicht nachvollziehen, warum die eigene Wohnstraße nicht gereinigt wird, zwei Ecken weiter aber sehr wohl das Reinigungsfahrzeug regelmäßig seine Arbeit verrichtet.

Ullrich Bittner, Vors. der Bürgerschaftsfraktion
Massive Beschwerden zahlreicher Bürger zeigen, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. Es ist Aufgabe der Verwaltung, ihr Vorgehen zu erläutern. Nur so kann Verständnis entstehen – oder über sinnvolle Änderungen diskutiert werden.



1. Manfred Peters
Kommentar vom 11. Februar 2009 um 18:26
Liebe Grüne in der Bürgerschaft und anderswo,
Ihnen lag, wie auch den anderen plötzlich unwissenden Bürgerschaftsmitgliedern, die Beschlussvorlage zur neuen Straßenreinigungsgebührensatzung rechtzeitig vor. Ich gebe zu diese ist in vieler Hinsicht intransparent. Aber das ist schon jahrelang so. Die Nachfragen der Bürgerschaftsmitglieder vor dem Durchwinken in der Bürgerschaft hielten sich in homöopathischen Dosen. Mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht will seit 2007 eine Bürgerinitiative dem Mißstand abhelfen. Leider bisher ohne Erfolg, da Beschlüsse der Bürgerschaft für einen Verwaltungsrichter den Charakter einer Bulle des Papstes haben.
Da ist es schon seltsam, wenn jetzt die Meinung eines
Männermodenhändlers, der sich ganz offensichtlich überhaupt nicht mit der Rechtslage und der leider in Greifswald üblichen Umsetzung auskennt, solch ein populistische Reaktion hervorruft.
Sollten Sie wirklich an einer sachliche Diskussion zur Klärung und Verbesserung der Situation interessiert sein, so stehe ich Ihnen und den “Kritischen Greifswaldern” gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
M. Peters