Vorschlag für die Rubenow-Medaille *update*

Peter Multhauf hatte letzthin vorgeschlagen, die vier Bürgerschaftsmitglieder, die gegen den Verkauf der WVG geklagt haben (Jost, Frau Heinrich, Herr Bartels, und: Michael) mit der Rubenow-Medaille der UHGW auszuzeichnen.

*update*
Peter Multhauf hatte Helmut Wolf auch schon für die Rubenow-Medaille vorgeschlagen. Der Vorschlag insgesamt entwickelte sich aus der Diskussion um die Auftragsvergabe an das Ausschußmitglied Rechtsanwalt Hardtke (wobei diese Diskussion um die wahrlich “freihändige” Vergabe noch weitergeführt werden muß…). Das Wortprotokoll der Bürgerschaftssitzung um die Kungelei der CDU mit ihrem Anwalt, den Vorschlag zur Verleihung der Rubenow-Medaille an die Verkaufsgegner und die “Den Steiger soll man lieber aus der Stadt jagen!“-Parole der CDU-Fraktion hier: offentl-protokoll-23-02-2009-2. (Dank an den aufmerksamen Blog-Leser!)

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Rubenow-Medaille

Rubenow-Medaille

Abgesehen davon, daß ich der Meinung bin, daß der Kreis der Ausgezeichneten noch auf den “Querulanten” Wolf auszudehnen ist, hat der Gedanke jetzt neue Nahrung bekommen. In Zeiten von Finanzkrisen müßte das Einkaufen von “Know-how” und die Sanierung des Stadtsäckels (von den Mietern der WVG) teuer bezahlt werden, denn der Investor muß ja seine ansonsten darbenden Aktionäre ruhig stellen! Insofern ist es gut, daß die KWG rechtliche Bedenken gegenüber dem seinerzeitigen Bügerschaftsbeschluß hat, der vom völlig überforderten Bürgerschaftspräsidenten Egbert Liskow und der machtarroganten CDU durchgepeitscht werden sollte (ohne Diskussion, versteht sich! Denn dafür steht die CDU nicht…).

Leider gibt es ja kein Gremium, keine Satzung, keine Bestimmung über die Vergabe der Medaille – vielleicht muß man wirklich einen Bürgerschaftsbeschluß herbeiführen, damit die “Leitungsebene” der Stadt dann tatsächlich nicht mehr umhin kommt, sich mit der Medaille dafür zu bedanken, daß die Mieter der WVG nicht im Rahmen der Finanzkrise außer für den Bau der Stadthalle (Bürgermeisterwahlbetrug) auch noch für die notleidenden Aktionäre der KWG aufkommen müssen…

3 Kommentare und 1 Trackback/Pingback

1. Manfred Peters

Kommentar vom 15. März 2009 um 11:47

Lieber Herr Rose,
auch wenn ich aus mir unerklärlichen Gründen das Protokoll:
offentl-protokoll-23-02-2009-2.; auf meinem Rechner nicht öffnen kann, scheint mir die behauptete CDU-Parole den Rahmen der von mir hier sehr geschätzten satirischen Überspitzungen zu sprengen. Wenn ich auf den hier veröffentlichten Beitrag vom 03.März, Written by Ullrich Bittner in: Allgemeines, Greifswald, KandidatInnen hinweisen darf.
…Bei der namentlichen Nennung eines der Kläger, des Bürgerschaftsmitglieds Michael Steiger (GRÜNE/ok), kam es dann zu dem nicht hinnehmbaren Vorfall: Aus den Reihen der CDU-Fraktion ertönte laut und vernehmlich der Ruf: “Den Steiger soll man lieber aus der Stadt jagen!”
Als man kann sich durch Kolportage auch unglaubwürdig machen. Das wäre für Ihr Anliegen doch schade.

M. f. G.

M. Peters

2. Ulrich Rose

Kommentar vom 15. März 2009 um 12:32

Sehr geehrter Herr Peters,

ich bin Ihrer Anregung gefolgt, wenn ich auch der Meinung bin, daß Satire alles darf. (http://www.tucholsky-gesellschaft.de/index.htm?KT/Texte/satire.htm)

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Ulrich Rose

3. WVG Mieter

Kommentar vom 19. März 2009 um 10:12

Ich bin Mieter der WVG. Kein privater Hausbesitzer in Greifswald traut sich so mit seinen Mietern umzuspringen. Kein Privater Vermieter in Greifswald nimmt so hohe Mieten. Das trauen die sich nicht, aussderm sagte mir mal einer: “wenn ich die Maximalmiete nehme ziehen die Leute sofort wieder aus. Das ist nicht gut fürs Haus”

Die WVG zwingt uns Hartz IV Empfänger in den gleichen Blocks zu wohnen und schafft so Ghettos.

Ich habe den Wiederstand gegen den Verkauf nie Verstanden.

Acha ja: Die Armen Mieter hätten dann noch mehr zahlen sollen? Wachen sie auf!!!! Mehr als jetzt geht nicht mehr!

Ein ver.di Mitglied.

4. Bundesverfassungsgericht kippt das Gesetz zur “Vorratsdatenspeicherung” - Greifswald wird Grün

Pingback vom 2. März 2010 um 11:22

[...] Einer der Querulanten Kläger gegen das Gesetz kommt aus [...]

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