Podiumsdiskussion beim webMoritz mit den KandidatInnen zur Kommunalwahl
Der webMoritz hat ins St. Spiritus eingeladen. Diesmal fand die Veranstaltung in der Galerie, also im zweiten Stock statt. Sie war so gerade eben groß genug – jedenfalls wurden die PodiumsteilnehmerInnen aufgefordert, ihr Mikrofon zu benutzen.
Obwohl viele Leute gekommen sind, wollte die Diskussion mit dem Publikum nur schleppend beginnen…
Auf dem Podium herrschte eitel Sonnenschein und Harmonie. Wie die Bündnisgrünen wollen alle die Radwege ausbauen, in Kultur investieren und Schulen und Kindertagestätten sanieren.
So gab es denn – außerhalb der Bündnisgrünen Programmatik – nur wenige Höhepunkte. Unvergessen bleiben die Sätze des Filius des CDU-Bürgerschaftspräsidenten. “Ich bin geborener Hgwler, das soll auch so bleiben” oder “Was die Zukunft bringt, kann ich nicht ausschließen”.
Gerhard Bartels, Die Linke, gab mit seiner langjährigen kommunalpolitischen Erfahrung den rebellischen Elder Statesman, der sich schon einmal mit seiner Partei anlegt. Dies kam denn auch prompt seine Parteifreundin, die Bürgerschaftsvizepräsidentin in Sachen Sport und Stadt-Uni-Beziehung zu spüren.
Als Manfred Peters, der kritische Geist Greifswalder Kommunalpolitik, die bestehende Kooperation als demokratiefeindlich bezeichnete, sorgte der junge Klaus Stampa, SPD, für ein Hoffnungszeichen. Der Student der Rechtswissenschaften, der demnächst sein Referendariat beginnt und sich mehrfach als eher linker Sozialdemokrat zu erkennen gab, versicherte, sich keinem Fraktionszwang beugen zu wollen. Nun müsste er, natürlich nach den Bündnisgrünen, nur noch gewählt werden.
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