Es geht immer nur um Kohle!

Der uns ingnorierenden OZ durften wir heute entnehmen, daß Greifswald Lead Partner eines 4.5-Mio-Euro-Klimaschutzprojektes wird. Die verstärkten Bemühungen um die Fortschreibung des Radverkehrsplans beruht auf der Teilnahme am Kommunalwettbewerb “Emissionsfreie Mobilität in Kommunen” (bei dem Greifswald leider nicht unter die vier Gewinnerkommunen kam).
Das Klimaschutzkonzept, für das sich die CDU-Fraktion durch ein 10-Punkte-Programm stark machte (nach dessen Niederschreibung der Klimaschutz für die Fraktion um Axel Hochschild erledigt war), das mit dem Max-Planck-Institut und der UHGW zusammen erarbeitet wurde, förderte der Bund mit 75000 Euro.

Deswegen bemüht sich Greifswald um Klimaschutz.

Gleichzeitig bemühen sich der Urknaller-Epigone, die ehemalige Klimaschutzkanzlerin und der OB der UHGW, Dr. Arthur König, persönlich und verstärkt um den Bau des Steinkohlekraftwerks in Lubmin, und wiederholen wider besseres Wissen (vgl. Anhörungsverfahren), “daß der vom dänischen Energiekonzern Dong Energy vorangetriebene Kraftwerksbau „durch zwingende Gründe des überwiegenden öffentlichen Interesses des Landes, Deutschlands und Europas gerechtfertigt“ sei. Als Gründe werden unter anderem die hohe Arbeitslosigkeit in der Region, anhaltende Abwanderung und das niedrige Bruttoinlandsprodukt angeführt”.

Deswegen bemüht sich Greifswald um die Ansiedlung des Steinkohlekraftwerks in Lubmin.

Gäbe es dafür EU-Mittel, würde Greifswald in den A-Quartieren eine kombinierte Schweine-Kaviar-Zuchtanlage bauen…

Für öffentliche Förderungen tun wir alles.
Hoffentlich bekommen wir ab Sonntag die Möglichkeit, für eine Politik zu sorgen, die nicht gleichzeitig Kohlekraftwerke und Klimaschutz haben will, weil für beides Geld in die Kassen fließt!

Einen Kommentar schreiben