Post von A.H.
Axel hat mal wieder zur Feder greifen und sich von einigen Getreuen einen Brief in

Michael Steiger, Mitglied d. Bürgerschaft
Sachen Kreisfreiheit schreiben lassen. Herausgekommen ist ein besonders ekliges, demagogisches Machwerk. In dem zweiseitigen Brief wird gegen die Kreisstadt gehetzt, zum Boykott Anklamer Geschäfte aufgerufen und die Forderung “Greifswalder, wählt Greifswald” erhoben. Die Diktion erinnert fatal an Parteien, die sich außerhalb des Verfassungsbogens bewegen.
A.H. wäre nicht A.H.,wenn er nicht noch ganz tief in die Kiste der Demagogie greifen und den Eindruck erwecken würde, der “Schwarze Block” wäre die einzige politische Kraft, die sich für die Kreisfreiheit einsetzt. Das Gegenteil ist natürlich der Fall – nur würde es keiner anderen politischen Kraft einfallen, einen bestehenden Konsens ausschließlich für sich zu reklamieren und damit billigsten Wahlkampf zu führen.



1. Manfred Peters
Kommentar vom 6. Juni 2009 um 11:54
Brief vom Axel alleine im Leuchtturm!
Axel lebt in einem Königreich, glaubt er. Denn das Königreich ist eigentlich nur eine Grafschaft, weil der richtige König weit, weit weg ist hinter den sieben Seen. Der richtige König vom Sellerieland hat auch ein richtiges Schloss mit einem schönen Garten, während der Graf vom Greifenwald nur immer von Leuchttürmen träumt. Was aber noch schlimmer ist, der Graf hat Angst , dass das Bommelland, das die Grafschaft umzingelt, ihm die Traumleuchttürme wegnehmen will. Der Graf vom Greifenwald hat sich zwar einen zweiten Hofmarschall eingestellt, damit er selbst dem richtigen König seine Märchen von den Traumleuchttürmen solange erzählen könnte, bis auch der das glaubt. Hat aber nicht so richtig geklappt, denn der dortige Hofmarschall weiß, dass man für die Orientierung keine Leuchttürme mehr braucht – es gibt ja inzwischen GPS. Sie sind eben schön anzusehen, aber für die Untertanen nur noch eine Touristenattraktion.
Da auch sonst der zweite Hofmarschall nicht so der richtige Ideenbringer war, zog Axel der Sohn eines Leuchtturmwärters aus, um den Untertanen der Grafschaft Angst zu machen. Denn ängstliche Untertanen lassen sich besser regieren. Angst machen kostet auch ein wenig Geld. Axel und sein Verein haben aber aus einem reichen Vermächtnis geerbt, so wie der Kochkönig in Königreich Hussen. Deshalb können sie den Untertanen auch soviel bunte Märchenbriefe und Märchenhefte schenken. Darin steht, wie böse die Bommelländer sind. Sie wollen den Greifenwaldern alle Geschäfte, Fabriken, Schulen und sogar den König, der gar kein König ist, wegnehmen.
Auch sonst hat der Axel Probleme mit seiner Umwelt. Er regt sich im Moment über “Grün” und “Rot” so oft auf. Wenn er dann in den Spiegel schaut, sieht er auch nur einen ganz roten Kopf. Damit könne er nun wieder in seinen Leuchtturm gehen und in die Umgebung leuchten. Da Rot aber neben Bommelland seine Hauptphobie ist, geht er in den Keller zu seinen konservativen Vereinsbrüdern und ärgert sich weiter.
Die Greifenwalder lassen sich aber inzwischen nicht mehr durch schwarze Märchenerzähler ängstigen und machen am Sonntag ihre drei Kreuze an der richtigen Stelle, damit “Die Schwarzen” im Keller bleiben können.