Es reicht noch immer nicht!

Einem Bericht bei MVregio ist zu entnehmen, daß DONGenergy zwar für das angeblich modernste und klimaschonendste Kohlekraftwerk seiner Klasse Berge von Unterlagen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nachgereicht hat, aber halt immer noch nicht genug: “”Formal unvollständig sind allerdings die Unterlagen, die die Belange des Naturschutzes betreffen”, erklärt der Umweltminister Dr. Till Backhaus. So fehle der Anhang XXVIII: “Einschätzung der Verträglichkeit von Stickstoff- und Schwefel-Depositionen aus dem Steinkohlekraftwerk Greifswald im FFH-Gebiet ‘Greifswalder Bodden, Teile des Strelasundes und Nordspitze Usedom’”. Zudem werde zum Beispiel auf ein spezielles nichtveröffentlichtes Gutachten zur Problematik der Blaualgen verwiesen und auch daraus zitiert. Das Gutachten selbst aber sei nicht in den Unterlagen vorhanden. “Eine solche Vorgehensweise entspricht nicht den Anforderungen an Form und Umfang von Unterlagen in einem Genehmigungsverfahren”, so der Minister. Er betont zugleich, dass mit dieser Prüfung keine inhaltlichen Aussagen zur Genehmigungsfähigkeit verbunden sind.”
Soweit MVregio.
Wann wird DONGenergy nach Hause geschickt, weil die Projektleitung es nicht schafft, die Unterlagen beizubringen? Wieviel Versuche geben sie noch?

3 Kommentare

1. Martina Bahnsen

Kommentar vom 18. Juni 2009 um 19:41

Tja, Studenten werden exmatrikuliert, wenn sie die Prüfung beim 3. mal nicht schaffen, Führerscheinbewerber müssen zur MPU (“Idiotentest”).
Aber das mit Dong ist ja ein Rechtsstaatliches Verfahren……

2. Bark

Kommentar vom 19. Juni 2009 um 09:53

“Nach-Hause-Schicken” hat schon einen Anklang, den man bei einer weltoffenen Partei nicht vermuten würde.

@Martina: Toller Vergleich! Was soll man denn sonst mit (leider) durchgefallenen Studenten machen. Und zur MPU müssen Verkehrsrowdys, gemein, oder? Die sollten lieber ihren Führerschein einfach so behalten.

3. Ulrich Rose

Kommentar vom 13. Januar 2012 um 11:36

Ein gewisser “Klaus Unhold” will hier einen Kommentar beieidigenden und despektierlichen Inhalts geben. In dieser Form wird er nicht erscheinen.

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