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Keine Ruhe im Theater *update*

Der künstlerische Leiter der Theater Vorpommern GmbH, Intendant Professor Anton Nekovar, tut weiterhin alles, um sein Theater auf Linie zu bringen – und zwar auf seine. Qualität und Leistung spielen dabei keine Rolle, entscheidend ist ausschließlich die Parteinahme für seine Person.

Es hat in den zurückliegenden Wochen und Monaten erhebliche Unruhe im Theater gegeben wegen der fehlenden Führungskompetenz des Intendanten. Sogar das Wiederaufleben des mühsam zugeschütteten Konkurrenzverhaltens zwischen Stralsund und Greifswald mußte dazu dienen, Schwächen auf der Leitungsebene zu überdecken und Pfründe zu sichern.

Nun geht es offenbar ans Eingemachte: Ensemblemitglieder werden herausgepickt und nicht wegen ihrer künstlerischen Leistung, sondern wegen ihres Engagements für einen besseren Führungsstil durch den Intendanten existentiell bedroht. Für kommenden Mittwoch ist eine Einladungen zur Anhörung an drei Ensemblermitglieder ergangen, bei der es in zwei Fällen um Kündigung, in einem weiteren Fall um “Umsetzung” innerhalb des Hauses geht. Im letzteren Fall hat der Intendant zu seinem eigenen Bedauern Unkündbarkeit festgestellt. Trotz seiner ständigen Beteuerungen, daß er nicht auf Rache sinne, und trotz seiner vor Zeugen getätigten Aussage, daß es ihm in erster Linie um das Ensemble gehe (womit dieser Satz jetzt einen völlig neuen Gehalt bekommt!), setzt der Intendant jetzt genau das fort, wofür er kritisiert wurde, und wofür er die Theater Vorpommern GmbH aufs Spiel setzte: Führungsschwäche und einen durch persönliche Befindlichkeiten gesteuerten gutsherrlichen Herrschaftsstil. Leider – immerhin geht es an die wirtschaftliche Existenz einiger Ensemblemitglieder – stellt sich jetzt heraus, daß die Kritiker der Intendanten recht gehabt haben, und daß die in den Beschlüssen der Bürgerschaften als Kompromiß vorgeschlagene zweijährige Verlängerung des Intendantenvertrages eine unerträgliche Fortsetzung des Despotismus bedeutet.

Und wofür? Die Nekovar-Partei führt immer wieder die gelungenen Inszenierungen des Intendanten an. Dann mache man Nägel mit Köpfen: der Intendantenvertrag ist zu kündigen, der Herr Professor als Opernregisseur wieder einzustellen. Denn als Intendant hat er sich um anderes zu kümmern als um Inszenierungen. Einen zweiten Gott neben sich (Operndirektor) duldet er nicht, daher hat er jegliche Konkurrenz ausgeschlossen und übernimmt den Job selbst. Nicht ausgelastet als Intendant? Offenbar! Aber nur der eigenen Einschätzung nach – zu tun hätte er genug.

Und damit nicht genug: Die Zerstörung der Theater Vorpommern GmbH geht noch weiter. Auftragsgemäß verhandeln Greifswald und Stralsund um die Aufrechterhaltung der GmbH, nachdem Greifswald unwiderruflich gekündigt hat. Und auch diese Situation nutzt der Intendant: Verhandlungsmasse sind sein Sessel und demgegegenüber die Stellen des Balletts – Ralf Dörnen und Sabrina Sadowska. Wie weit darf so ein Mensch eigentlich noch gehen? Es sind nicht die statischen und althergebrachten Inszenierungen des Intendanten/Operndirektors, die das Theater Vorpommern über das Parkett des Stralsunder Theaters hinaus bekannt gemacht haben – überregionale, bundesweite Aufmerksamkeit hat das Theater durch die Ballettaufführungen bekommen. Und selbst diesen Erfolg ist der Intendant bereit zu zerschlagen, um seinen letzten Vertrag vor der Rente zu sichern!

Dabei ist selbst seine Rolle als Regisseur nicht unbedingt seine beste. Tumultuöse Zustände auf den Proben zum “Land des Lächelns” lassen es als entweder reinen Zufall oder aber Disziplinleistung des Ensembles erscheinen, daß die Premiere ein Erfolg wurde – eher weniger die Tätigkeit des Intendanten/Operndirektors/Regisseurs Nekovar. *update* [Bis zur Klärung der Richtigkeit ist der folgende Passus (der letzte Satz dieses und der folgende Absatz) aus dem Beitrag genommen.]

13 Kommentare

1. Bark

Kommentar vom 18. Juni 2009 um 12:37

Schöner Artikel. Aber wo waren die Grünen, als die Stadtverwaltung sich endlich dazu durchrang, Zähne zu zeigen? Der Intendant spaltet nicht nur die Belegschaft, sondern auch die Politik. Teile und herrsche!

Spätestens nach der Nummer mit dem Wagner-Kongress hätte man ihn kündigen müssen.

BTW: Darf man eigentlich von einer grünen Partei auch eine inhaltliche Stellungnahme zum Theaterprogramm erwarten? Muss die Stadt so viel Geld ausgeben, um dann ein kleinbürgerliches Zuckerbäckertheater zu bekommen?

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Ulrich Rose Antwort vom Juni 18th, 2009 14:02:

Hallo Bark,
die Grünen waren beim Zähnezeigen höchst präsent: Sie haben zusammen (!) mit den Stralsundern eine öffentliche Pressekonferenz abgehalten, die gut besucht war und ein ziemliches Medienecho auslöste, die Angelegenheit dann in beide Bürgerschaften getragen und dort erreicht, daß beide OB mit dem Auftrag der Erhaltung der GmbH miteinander verhandeln. Ich finde, daß das schon eine Menge ist, wenn die damals mit drei Sitzen in der Greifswalder Bürgerschaft vertretenen Grünen die anderen 39 Sitzenden bewegen…
Zum Programm: Die Parteien haben zwar durch das Grundgesetz die Aufgabe, zur politischen Willensbildung beizutragen – Geschmacksfragen jedoch und Aussagen zur künstlerischen Qualität sind in diesem Auftrag nicht enthalten! Das Urteil muß sich die mündige TheaterbesucherIn ganz alleine bilden…

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Bark Antwort vom Juni 18th, 2009 23:23:

Ich hatte eher den Eindruck, dass die Grünen die Stadtverwaltung vehement dafür kritisierten, dass diese den Gesellschaftsvertrag gekündigt hatte. Die Kündigung war aber doch deshalb erfolgt, weil die anderen Gesellschafter (Stralsund und Rügen) mehrheitlich die Ablösung des Intendanten verhindert hatten, was die Greifswalder Verwaltung gefordert hatte. Ich sehe nicht, wie Greifswald sonst sein berechtigtes Anliegen durchsetzen sollte.

Täuscht mein Eindruck? Dann bitte ich um Berichtigung.

PS: Zum Programm: Da haben Sie recht, das ist keine politische Frage. An einer Operettenbühne habe ich aber kein Interesse und die anderen Sparten werden von dem verehrten Professor ja gerade trockengelegt.

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Ulrich Rose Antwort vom Juni 19th, 2009 09:02:

Kritisiert wurde von den Grünen die ungeschickte Verhandlungsführung. Unter Juristen mag es normal sein, daß man erst einen Vertrag kündigt und dann neu verhandelt; im politischen Kontext ist das höchst ungeschickt (wir haben einfach zu viele Juristen in der Politik…). Eine Kündigung ist, einmal ausgesprochen, nur noch einvernehmlich zurückzunehmen – sie ist Tatsache und kein Verhandlungsgegenstand mehr. Wollte man die Gesellschafterverhandlungen zwischen Stralsund und Greifswald wirklich kontrovers führen, so reichte auch der Greifswalder Bürgerschaftsbeschluß aus, um ein “Druckmittel” in der Hand zu haben. Die ausgesprochene Kündigung hingegen steht jetzt natürlich immer noch im Raum. Mit Ablauf der Frist haben wir keinen Gesellschafter Greifswald mehr in der Theater Vorpommern GmbH – das ist Fakt. Und ob es zu einem neuen Vertrag kommt, bleibt abzuwarten – siehe oben!

Ruth Terodde Antwort vom Juni 18th, 2009 14:03:

Wo die GRÜNEN waren? Klicken Sie doch unter “Kategorien” auf “Theater” – noch Fragen?

Eine inhaltliche Stellungnahme würde ich mir von jeder Partei verbitten. Als regelmäßige Theaterbesucherin kann ich allerdings sagen, dass ich so grandiose Abende wie das Ballett zu “Sacre du printemps” erlebt habe- wie war der letzte Satz der Kritik in der ZEIT: “Doch dann feiert es (Anm.: das Publikum) Ralf Dörnen und die Seinen im Bewusstsein, einem singulären, wenn nicht sogar sensationellen Ereignis beigewohnt zu haben. Strawinskys Sacre mag 1913 das Theater in seinen Grundfesten erschüttert haben. Ausgerechnet nach Greifswald muss man fahren, um seine Nachbeben zu spüren.”

Ob die Stadt dafür Geld ausgeben muss? Ja, muss sie!

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2. Pnov

Kommentar vom 18. Juni 2009 um 14:26

Schön geschriebener Artikel. Auf welcher Seite hier Stellung genommen wird ist ja eindeutig. Doch warum bezieht eine Partei Stellung bei der Besetztung eines Theaters?

Die Antwort liefert mir der Artikel selbst. Denn wie bei jedem Vertrag soll man sprichwörtlich ja immer das Kleingedruckte lesen und Fettgeschriebene ignorieren. “Written by Ulrich Rose” – Die freundschaftliche Beziehung zwischen Ralf Dörnen und dem Autor ist wohl den wenigsten bekannt. Wie auch den wenigsten bekannt sein wird, dass in den Arbeitsverträgen der Belegschaft ein Passus existiert der eine Weiterbeschäftigung eines Angestellten verhindert wenn dieser seine künstlerischen Leistungen nicht mehr erbringen kann. Dieser Passus sorgt für Abwechslungsreichtum und Vielfallt in der Inzinierung. Im Falle von Herrn Dörnen würde dieser Passsus über kurz oder lang zur Kündigung fürhren. Soweit zur Motivation des Artikels.

Das dies alles unter den Augen einer renomierten Partei abläuft und die Partei als Forum für persönliche Interessen benutzt wird ist nicht nur beschäment für die Partei sonder auch beschämend für die Demokratie Deutschlands.

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Ulrich Rose Antwort vom Juni 18th, 2009 14:57:

Hallo Pnov,
ich schätze das Theater, gehe gern ins Ballett – insofern habe ich Herrn Dörnen häufiger (meist während des heftigen Applauses für das Ballett) auf der Bühne gesehen. Dazwischen war immer mindestens der Orchestergraben.
Ansonsten war meine dichteste Annäherung an Herrn Dörnen das gemeinsame Beschreiten des Marktplatzes in Greifswald – er von der Ost- zur Westseite entlang der alten Post, ich auf der Marktnordseite in Gegenrichtung. Daran kann ich mich nur deswegen erinnern, weil ich wenige Minuten vorher in der Zeitung gelesen hatte, daß Herr Dörnen die Rubenow-Medaille der Universitäts- und Hansestadt Greifswald verliehen bekommen hat.
Insofern hatte Herr Dörnen überhaupt gar keine Gelegenheit, gegen seinen Vertrag zu verstoßen, indem er mir Interna aus dem Theater mitteilte.
Weitere Fragen?
Sie sollten sich mit dem Inhalt des Eintrags auseinandersetzen, so meine Empfehlung, nicht unhaltbare Klatschgeschichten erzählen!

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greifswalder Antwort vom Juni 24th, 2009 00:29:

Selbst wenn es so wäre? Na und. Kann man sich in dieser Stadt mit niemandem mehr sehen lassen, ohne dass gleich ekelhaftes Geschwätz entsteht?
Und an Pnov: Was ich denk und was ich tu, das trau ich …..

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3. Ruth Terodde

Kommentar vom 18. Juni 2009 um 14:45

Falls jetzt immer noch jemand meint, dass es sich bei den Nekovar-Kritikern um vereinzelte Stimmen aus dem Ensemble handelt: In den Verträgen der Theaterleute ist eindeutig festgelegt, dass öffentliches Reden über Theater-Interna ein Kündigungsgrund ist. Deshalb konnte es auch keinen offiziellen Widerspruch seitens der Ensemble-Mitglieder geben, als in der OZ darüber spekuliert wurde, ob denn die Liste mit 160 Unterschriften gegen Nekovar überhaupt existiere. Der Intendant hat sich zwar dazu geäußert, aber für sein Ensemble wäre das ein Kündigungsgrund gewesen.

Wie schlimm müssen die Zustände im Theater sein (von denen wir ja offiziell gar nichts wissen können, weil die Theaterleute nicht reden dürfen), dass jetzt doch einige reden? Sie gehen damit ein hohes persönliches Risiko ein, das sie lieber in Kauf nehmen, als so weiter zu arbeiten wie bisher. Die ersten scheinen die Quittung für ihre Courage schon in der nächsten Woche zu bekommen!

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greifswalder Antwort vom Juni 24th, 2009 00:37:

Was? Ein Kündigungsgrund, wenn man über Theater-Interna öffentlich redet?
Nun weiss ich auch, warum ich keine Antwort auf meine damalige Frage erhielt. Die Frage muss für Euch so dämlich gewesen sein, dass man darauf nicht antworten kann, aber ich habe es wirklich nicht gewusst, was da los ist.
Ich habe nur einmal in einem Artikel gelesen, dass er tolle Programme macht, die immer gut besucht sind.
Solche Zustände sind katastrophal, aber das ist in anderen Firmen leider auch Normalität.
Danke für die Info Frau Terrode.

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4. Z

Kommentar vom 18. Juni 2009 um 14:55

hallo pnov, (is das eigentlich ne geheime abkürzung für professor nekovar ;-) ?)

sie werfen herrn rose parteinahme in eigener sache vor und schreiben selbst:

” …Dieser Passus sorgt für Abwechslungsreichtum und Vielfallt in der Inzinierung. Im Falle von Herrn Dörnen würde dieser Passsus über kurz oder lang zur Kündigung fürhren. Soweit zur Motivation des Artikels….”

soweit zu ihrer motivation …

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Pnov Antwort vom Juni 18th, 2009 16:14:

PNOV – Preliminary Notice of Violation
Ich will Sie nicht persönlich angreifen oder beleidigen, doch sollte sich jeder, Sie eingeschlossen, die Fakten näher betrachten und dann abwägen ob seine Absichten und Motivationen ehrenhaft sind. Meiner Meinung nach sind es die von Herrn Rose nicht, da ich ich davon ausgehe das er die Fakten kennt und dennoch einen so beleidigenden und defermierenden Artikel schreibt.
Für mich blieb daher nur der Schluss, dass Sie Herr Rose aus persönlicher Motivation herrraus agieren. Wenn ich falsch liege stellen Sie das bitte klar und erklären Sie mir warum Sie im Namen der Partei handeln?

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Manfred Peters Antwort vom Juni 18th, 2009 17:27:

Hallo Pnov,
falsche Schreibweisen können verräterisch sein! “Defermierende” Artikel sind mir doch in Zeitraum der vergangenen zwei Wochen irgendwie im webMoritz begegnet. Verdammt noch mal es heißt “diffamierende”! Selbst im Englischen gibt der Stamm “defam” solchen Quatsch nicht her.
Ansonsten macht es nicht so richtig Spaß, anonyme Beiträge zu lesen.

Viel Spaß bei der Verbesserung der Grammatik!

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Pnov Antwort vom Juni 18th, 2009 18:28:

Wenn Sie sich genauso viele Gedanken über den Blog machen würden wie über die Gammatik derer die es tun, wäre ich Ihnen sehr verbunden.
Und falls Sie der Meinung sind ich habe bereits an anderer Stelle einen Blog beantwortet, dann liegen Sie falsch.
Danke!

5. Kunstliebhaber56

Kommentar vom 18. Juni 2009 um 15:40

Ich bin entsetzt über so einen Artikel Herr Rose, was bezwecken Sie damit, wer ist Ihr Auftraggeber? Eines sollte klargestellt werden, bei den drei Anhörungen handelt es sich um Künstlerverträge, hier werden auch keine Kündigungen ausgesprochen, sondern Nichtverlängerungen. Wir als Publikum haben ein Anrecht auf Abwechselung und was die Umsetzung anbelangt, hätte diese schon lange erfolgen müssen. Eine schlechte Sängerin ist eine Zumutung für unser Publikum.
Es sollte sich jeder Beschäftigte am Theater seiner eigentlichen Aufgabe widmen und wem es nicht passt, der sollte gehen und sich eine andere Arbeit suchen. Machen Sie weiter so Prof. Nekovar, sie gehen den richtigen Weg.

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Orfeo Antwort vom Juni 18th, 2009 17:03:

Hallo Kunstliebhaber56,
Sie sind ja ein ganz Schlauer! Aber mit Ihrem Halbwissen, dass am Theater Nichtverlängerungen ausgesprochen werden, können Sie hier doch niemanden beeindrucken! [... Hier wurde ein ziemlich harscher Ausdruck, der nichts zur Sache beiträgt, gelöscht ...]

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Kunstliebhaber56 Antwort vom Juni 18th, 2009 18:45:

Jemanden muss ich ja beeindruckt haben. Ansonsten hätten gerade Sie ja nicht auf meinen Kommentar geantwortet.

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Ulrich Rose Antwort vom Juni 18th, 2009 18:48:

Es gibt keinen Auftraggeber.

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6. fleischervorstadt-blog

Kommentar vom 18. Juni 2009 um 19:58

danke manfred,
ich kann “defamieren” auch nicht mehr lesen, kommt gleich nach “diskursion”.

für besseren deutschunterricht an den schulen!

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7. Anne Wolf

Kommentar vom 18. Juni 2009 um 19:59

Schönen Dank, lieber Ulrich Rose, für den kenntnisreichen Artikel und die umfassende und treffende Analyse der Zustände an unserem Theater. Wie gut, dass es diesen Blog gibt und damit die interessierte allgemeine Öffentlichkeit die Möglichkeit erhält, sich über die Hintergründe der Handlungen des Herrn Nekovar zu informieren: Angesichts der für nächste Woche angesetzten sogenannten Anhörungen ist das nötiger und dringender denn je!

Dass besondere Vertreter der Öffentlichkeit sich über diese für sie ganz neue Sichtweise empört zeigen: Damit muss man vielleicht rechnen in einer Gegend, in der sich diese Sorte Analyse nicht in der Tagespresse finden lässt. Soviel sei doch angemerkt zu den (inhaltlich, grammatikalisch und orthographisch sehr verqueren) Äußerungen des Menschen mit dem beunruhigenden Kürzel PNOV, die im übrigen ja nicht viel Beachtung verdienen. Es erschließt sich ja nicht jedem, dass Dr. Ulrich Rose doch tatsächlich als denkender und kritischer Mensch Tatsachen analysiert und seine Schlüsse daraus zieht – ganz ohne Auftraggeber, und ganz ohne persönliche Allianzen mit Herrn Dörnen! Da kommt vielleicht so Mancher nicht mit. Aber das ist ja das Gute an einem Blog: Er bleibt für Kommentare aller Art offen. Keine Sorge, PNOV, Sie lernen das mit dem stilvollen Diskussionsniveau auch noch.

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8. Minka

Kommentar vom 18. Juni 2009 um 20:58

Hallo Volkskunstliebchen56,

auch bei Prof. Nekovar ging es nicht um Kündigung, sondern um Nichtverlängerung seines Vertrages! Was wolltet ihr denn da, ihr Halbwissenden?

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9. Greifswalder

Kommentar vom 19. Juni 2009 um 13:07

Hallo,
bei aller berechtigten Kritik an dem Theaterintendanten sollte man durchaus auch einmal seinen, nach meinem Dafürhalten, Gegenspieler im Theater nennen und dessen Treiben etwas genauer analysieren.
Ich wundere mich schon seit der ersten Erwähnung der Unterschriftenliste gegen Nekovar, dass sich niemand die Frage zu stellen scheint, wer diese Liste überhaupt direkt oder indirekt initiiert hat. Es ist schwer vorstellbar, dass einzelne Darsteller oder Techniker Urheber einer solchen Liste sind. Ebenso wenig dürfte Herr Dörnen – dessen Wirken am Theater von mir besonders geschätzt wird – als Ausgangspunkt in Frage kommen.
Ich vermute eher, dass hier beim kaufmännischen Geschäftsführer, Herrn Ickrath, die Verantwortung zu suchen ist. Am Theater ist es kein Geheimnis, dass sich Herr Nekovar und Herr Ickrath wie Hund und Katze mögen und oft genug gegeneinander statt besser miteinander arbeiten. Vielleicht sollte es eine zweite Unterschriftenliste geben, die sich gegen Herrn Ickraths Arbeitsweise richtet und eine Nichtverlängerung seines Vertrages fordert.
Vielleicht wäre es sogar für alle Theatermitarbeiter und für das Publikum das Beste, wenn beide Leiter für Misere die Verantwortung übernähmen und baldigst Ihren Hut nähmen. So könnte auch ein Neuanfang aussehen.
Mit freundlichen Grüßen

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10. Hop.

Kommentar vom 19. Juni 2009 um 14:45

@Kunstliebhaber56:
Laut heutiger Stralsunder Ostseezeitung sind es „drei prominente Solistinnen“ des Theater Vorpommerns – die ich auch persönlich als Theatergänger sehr zu schätzen weiß- denen eine Nichtverlängerung ihrer Verträge droht. Die Nichtverlängerung entspricht in zwei Fällen einer Kündigung, da die Folge beide Male die gleiche, nämlich Arbeitslosigkeit, ist.
Da sie die Umsetzung der dritten Person, die sie als „schlechte Sängerin“ und „Zumutung für unser Publikum“ betiteln, befürworten, liegt nahe, dass sie nicht viel von Kunst und Gesang verstehen. Zuletzt sah ich sie in der Rolle der jugendlich frischen Zulma und auch als Hexe in Hänsel und Gretel glänzte sie. Ihr Facettenreichtum bewies sie auch mit dem Einpersonenstück Lola Blau. Von welcher Zumutung sprechen sie da eigentlich? Ich kann das nur eine schöne Zumutung nennen! Auch die vielen positiven Rezensionen der vergangenen Jahre zeugen von der Professionalität dieser Künstlerin.
Offen bleibt nun nur noch eines: Kann ein einzelner Mann aus lauter Willkür die künstlerische Laufbahn von so vielen Menschen zerstören, nur weil sie seinen Führungsstil kritisiert haben? Leben wir noch in einer Demokratie oder schon wieder in einer Diktatur?

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11. DomS

Kommentar vom 26. Juni 2009 um 16:58

Ich vermute, dass der sehr geehrte Prof. Nekovar nur keine Erfahrung als Führungspersönlichkeit hat. Seine Rolle als Kopf des Theaters nutzt er aus, und er versucht, seine Gegenspieler (auch wenn es nur friedliche Kritiker sind) aus dem Weg zu räumen. Und dabei ist ihm egal, wie gut, berühmt oder hilfreich sie für das Theater sind. Gutes Beispiel dafür sind die 3 Solistimmen und die Balletdirektion. Dieses Verhalten ist, einfach gesagt, nur höchst unprofessionell.
Und dass sich viele Mitarbeiter bei ihm unwohl fühlen, ist ihm doch egal. Hauptsache er ist Chef und macht was er für richtig hält.
Für ein erfolgreiches Fortbestehen des Theaters (was auf lange Zeit gesehen so oder so schwierig werden wird) muss sich auf dem Posten des Intendanten etwas tun, denn so kann es ja nicht weitergehen.

Außerdem hat Nekovar nicht ohne Grund so viele Gegner.

Schlimm ist auch, dass es Spitzel gibt, sogenannte Schleimer, die Mitarbeiter des Theaters sind.
Sie arbeiten genauso unprofessionel wie Prof. Nekovar.

Mit freundlichen Grüßen

DomS

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12. Judith

Kommentar vom 26. Juni 2009 um 20:14

Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum einige an diesem Mann immer noch festhalten. Was bitteschön hat er denn so bedeutendes geleistet, was seine Verlängerung rechtfertigen würde? Das Theater lebt doch von den DarstellerInnen auf der Bühne, und nicht von seinem Chef. Ich kann auch nicht feststellen, daß das Theater seit Nekovar präsenter ist oder einen besseren Ruf hat. Im Gegenteil – der Typ macht seit Monaten doch nur Negativschlagzeilen und abgesehen davon halte ich ihn für einen ziemlichen Selbstdarsteller.
Wenn er jetzt gleich drei Leute auf einmal vor die Tür setzt und offenbar auch den Ballettchef loswerden will (oder wie ist der Satz mit der “Verhandlungsmasse” zu verstehen?) spricht das doch Bände!

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13. Jost Aé

Kommentar vom 14. Juli 2010 um 19:19

“Theater Vorpommern – wer führt wen, wie und wohin?” Diese Frage stellt sich verschärft nach dem jüngsten Bürgerschaftsbeschluss (“Prüfauftrag”). Was täte not, und “…Was kann nun vom angedachten Krisenmanagement („Prüfauftrag“) erwartet werden?”…
weiterlesen unter: http://jostae.wordpress.com

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