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Neuer Kreisvorstand

Auf unserer gestrigen Kreismitgliederversammlung verabschiedeten wir einen Teil des alten und wählten Mitglieder für den neuen Kreisvorstand.
Wir bedanken uns bei Dr. Stefan Faßbinder für sieben Jahre Vorstandsarbeit – und gratulieren ihm natürlich zu seinem Sitz in der Greifswalder Bürgerschaft! Anne Klatt hat ebenfalls ihr Engagement im Vorstand gegen einen Sitz in der Bürgerschaft getauscht – auch ihr gilt unser Dank für die geleistete Vorstandsarbeit! Schließlich und endlich ist Chris Labouvie in den Kreistag in Ostvorpommern gelangt und gibt zugunsten dieser Tätigkeit den Kreisvorstand auf. Vielen Dank, Chris, für Dein Engagement für OVP im Kreisvorstand!
Wiedergewählt wurden die “alten” Vorstandsmitglieder Ruth Terodde, Gregor Kochhan und Dr. Ulrich Rose (Kassenwart).
Als neue Mitglieder begrüßen wir Jörg Moritz-Reinbach und Michael Steiger, den “Gastgeber” der gestrigen Kreismitgliederversammlung, da wir – zum ersten Mal in diesem Jahr – unter freiem Himmel, und zwar im Hof der Stralsunder Straße 46 tagten.
Um acht Uhr begann die Sitzung. Sie zog sich bis halb zwölf hin mit vielen Diskussionen um neue und alte Strukturen. Da es sich, wie immer, um eine öffentliche Sitzung handelte, konnten wir Gäste begrüßen, die sogar bis zum nächtlichen Ende der Versammlung ausharrten!

Ruth Terodde

Ruth Terodde


Jörg Moritz Reinbach

Jörg Moritz Reinbach


Stefan Fassbinder

Stefan Fassbinder


Anne Klatt

Anne Klatt


Chris Labouvie

Chris Labouvie


Michael Steiger

Michael Steiger


Gregor Kochhan

Gregor Kochhan


Dr. Ulrich Rose

Dr. Ulrich Rose

11 Kommentare

1. Bark

Kommentar vom 20. Juni 2009 um 23:09

Alle Vorstandsmitglieder gebürtige Westdeutsche. Sicher nur ein Zufall.

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Stefan Fassbinder Antwort vom Juni 22nd, 2009 22:49:

Korrektur: 2 Westdeutsche, 1 Norddeutscher, 1 Süddeutscher, 1 Westdeutsche

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Bark Antwort vom Juni 23rd, 2009 15:09:

Ergänzung: 0 Ostdeutsche

Bündnis 90 ist lange her.

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Ronald Antwort vom September 27th, 2009 23:53:

Eigentlich könnte man wirklich hoffen, dass der Unterschied zwischen Ost und West mal überwunden wird, aber solange unsere westlichen Freunde so an ihrem westlich sozialisierten Kapitalismus-Bild hängen, wird es wohl ein Wunschtraum bleiben, die absolute Ignoranz des im Osten angesammelten Wissens, der verblendete Kommunistenhass einiger westlicher Aktivisten wird wohl auch für die nächsten 20 Jahren dafür sorgen, dass bestimmte Wessis nicht zur bundesdeutschen Normalität finden können.

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Ronald Antwort vom September 28th, 2009 00:25:

Aber ganz nebenbei, wenn ich die sprichwortliche Blödheit der SH-Grünen sehe, die nur Kubickis Verflechtungen mit der Deponie Schönbeck hätten aufarbeiten müssen, auf Grund dessen ich seine Wahl vor 5 Jahren fast im Alleingang verhindert habe, wird mir fast schon schlecht, bei diesem Maß an Unfähigkeit seid ihr wirklich selbst schuld an dem Wahlergebnis…

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2. Kay Karpinsky

Kommentar vom 21. Juni 2009 um 20:16

Der scheidende Kreisvorstand Stefan Fassbinder ist auch zufällig gelernter Süddeutscher. Gleichwohl hat er, was am Donnerstagabend eher zu wenig gewürdigt wurde, den Kreisverband in weit besserem Zustand hinterlassen als zum Zeitpunkt seines Einstiegs vor sieben Jahren – auch unabhängig vom positiven Bundestrend.

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3. noch ein greifswalder bürger

Kommentar vom 23. Juni 2009 um 10:06

Hallo Grüns, woran liegt das denn? Ich meine, es ist ja tatsächlich so, dass der neue Kreisvorstand aus Mitgliedern besteht, die ihre Heimat “in den alten Bundesländern” hatten.
Wollen die Ossis nicht oder wollt Ihr sie nicht?

[Antwort]

Gregor Kochhan Antwort vom Juni 23rd, 2009 10:42:

Lieber Greifswalder,
woher jemand stammt, ist für mich schlicht nicht wichtig. Entscheidend ist lediglich, dass alle Vorstandsmitglieder ihren Lebensmittelpunkt in Greifswald haben und weiterhin hier wohnen, arbeiten und leben wollen.

[Antwort]

Sören Antwort vom Juni 23rd, 2009 10:58:

Es ist doch aber nicht von der Hand zu weisen, dass hier nicht ein, zwei oder drei Vorstandsmitglieder oder der Vorsitzende nicht aus Greifswald und/oder nicht aus dem Osten kommen, sondern ALLE Vorstandmitglieder keine ostdeutschen und damit natürlich auch keine Greifswalder Wurzeln haben! Und das wirft schon ein gewisses Licht auf eine Partei, die sich ja sogar Bündnis90/Die Grünen nennt. Darüber einfach mal so hinweg zu gehen, wirft kein gutes Licht auf diese Partei.

[Antwort]

greifswalder Antwort vom Juni 23rd, 2009 11:31:

Lieber Herr Kochhan,
für mich persönlich ist es auch nicht wichtig, woher jemand kommt, aber Ihre Antwort ist mir zu allgemein und damit nicht eindeutig beantwortet.

Nochmal: Wollen die einheimischen Greifswalder nicht oder wollt Ihr Sie nicht?

Es kann doch durchaus möglich sein, dass die alteingesessenen Menschen nicht so viel Interesse an der Politik der Grünen haben.

[Antwort]

Gregor Kochhan Antwort vom Juni 23rd, 2009 11:42:

Ich kann diese Frage leider nicht beantworten, da ich bei der Wahl aus den bekannten Gründen nicht darauf geachtet habe, woher jemand stammt. Es spielte schlicht keine Rolle. Mir persönlich ist auch nicht aufgefallen, dass niemand aus den “unverbrauchten” Bundesländern dabei war.
“…oder wollt Ihr Sie nicht?” Wer ist ihr?

greifswalder Antwort vom Juni 23rd, 2009 12:25:

Lieber Herr Kochhan, schade, dass wir jetzt auf solche hässlichen Worte kommen.
Es hieß doch immer: Die alten und die neuen Bundesländer, aber dass Sie jetzt aus den neuen Bundesländern die unverbrauchten Bundesländer machen und die alten nun die verbrauchten sein sollen, was ich daraus schlussfolgere, enttäuscht mich ein wenig.
Vielleicht war meine Frage auch zu direkt gestellt, aber das ist nun einmal meine Art.
Nochmal zu: Oder wollt Ihr sie nicht?
Es kann doch durchaus sein, dass die Meinungen oder die Einstellungen Einzelner zu den Zielen der Grünen zu weit auseinandergehen, so dass sie deshalb nicht gewählt wurden.

Gregor Kochhan Antwort vom Juni 23rd, 2009 12:54:

Lieber Greifswalder,
mit leiser Ironie von “verbrauchten” und “unverbrauchten” Bundesländern zu reden oder besser zu schreiben, daran kann ich nichts Hässliches enrdecken. “Neue und alte Bundesländer” halte ich hingegen zwanzig Jahre nach der Wende für überholt.
Sicher gibt es Meinungen oder Einstellungen, die mal mehr oder mal weniger bei den Grünen mehrheitsfähig sind, eine Trennlinie zwischen Leuten aus dem Osten oder dem Westen, dem Norden oder dem Süden kann ich aber nicht entdecken.

greifswalder Antwort vom Juni 23rd, 2009 23:04:

Lieber Herr Kochhan,

Ich kann diese Trennlinie schon entdecken.
Es ist aber doch Tatsache, dass diese Mitglieder aus den alten Bundesländern kommen und nun wirklich kein Ossi dabei ist.
Es mag nun sein, dass durch meine direkte Frage, die vielleicht auch falsch verstanden werden kann, der Eindruck entsteht, es wäre eine Anfeindung, wie von Frau Bahnsen angeführt, falls sie mich überhaupt meint.
Aber um meine Ausführungen abzuschließen einige Anmerkungen.
Ich habe mich intensiv mit den Grünen beschäftigt und viel gelesen und auch einige Veranstaltungen besucht. Nur allein, wie in diesem Blog zu lesen unter dem Punkt “Sacharbeit in 5 Jahren Bürgerschaft”, zeigt die Vielfalt der Themen und die Anzahl sagt doch nun sehr viel über die Arbeit der Grünen aus.
Ich fasse einmal kurz zusammen:
Beschlussvorlagen:
CDU – 13 Beschlussvorlagen,
Die Linke – 5 Beschlussvorlagen
SPD – 6 Beschlussvorlagen
Grüne – 24 Beschlussvorlagen
FDP – 8 Beschlussvorlagen
Bürgerliste – 3 Beschlussvorlagen
Kooperation, was das auch immer sein mag – 2 Beschlussvorlagen.
So und nun ist doch völlig klar, wer am Fleissigsten gearbeitet hat.
Ich sollte es mir vielleicht verkneifen, dies zu beurteilen, weil es sonst nie aufhört, die Ossis gegen die Wessis auszuspielen, was auch nicht meine Absicht ist, aber es ist nun mal auch nicht zu übersehen, dass die “Wessis eine höhere Anzahl von Problemen usw. anspricht und durch Beschlussvorlagen versucht, eben diese Probleme offen zu legen und zu lösen. Das ist Tatsache und da beisst die Maus keinen Faden ab.
Ich finde es schade, dass die Alteingesessenen eben nicht den Mut haben, die Dinge so mutig offen zu legen.
So, und nun bin ich für viele bestimmt ein ganz böser Mensch. Ich bin allerdings nicht bei den Grünen und werde es auch nicht werden, so wie ich noch nie in irgend einer Partei war, aber ich bin gern Sympatisant.

4. Martina Bahnsen

Kommentar vom 23. Juni 2009 um 19:02

Liebe Grüne,
muß sich eigentlich die Bürgerliste gerade gegen die Unterstellung wehren, sie seien offenbar absolut frauenfeindlich und wollten wohl keine Frauen in ihrer illustren Männerrunde dabei haben? Was ist das hier für eine merkwürdige Anfeindung und Debatte?
Wenn hier wenigstens eine konkrete Person aus der Deckung käme, die als gebürtiger Ostdeutscher bei Grüns nicht vorne mitspielen durfte, könnte ich es ja noch verstehen…
So bleibt es für mich anonyme Unterstellung. Schade.

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5. Kay Karpinsky

Kommentar vom 23. Juni 2009 um 23:15

Um das hier noch ein wenig zu befeuern, vielleicht noch folgende Anmerkung: Aus pragmatischen Erwägungen – und nicht, weil irgendein Papier dies vorschriebe, haben sich die Bürgerschaftsmitglieder der Greifswalder Bündnisgrünen zu einer Trennung von Vorstandsamt und kommunalem Mandat entschlossen. Die inhaltliche politische Arbeit wird dabei künftig insbesondere in der öffentlichen Wahrnehmung von den Bürgerschaftsmitgliedern geleistet, unter denen sich sehr wohl auch Ossis reinen Blutes befinden, unter anderem der Fraktionsvorsitzende und die Bundestagskandidatin. Oder zählt die auch nicht, weil sie 1989/90 im Alter von sieben Jahren noch nicht am Runden Tisch gesessen hat, so dass man ihr jetzt die Ungnade der späten Geburt zum Vorwurf machen kann?
Der aus Wessis bestehende Vorstand jedenfalls macht hauptsächlich die ganze Hintergrundarbeit, hält den Ossis also den Rücken frei. Eine angemessene Arbeitsteilung – findet jedenfalls ein gelernter Sueddeutscher mit masurischen und pommerschen Wurzeln.

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6. Bark

Kommentar vom 24. Juni 2009 um 09:38

Nur, damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Ich habe überhaupt nichts gegen Westdeutsche, mein bester Freund kommt aus NRW. Und natürlich darf hier jeder gern leben und sich engagieren, mir sind alle willkommen. Ich finde allerdings, dass es auch 20 Jahre nach der Wende noch Unterschiede zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland gibt, auch wenn das (in meiner Wahrnehmung vornehmlich von Westdeutschen) gern abgestritten wird. Und ich fand es bemerkenswert, dass der Grünenvorstand für den Kreis (!) jetzt ausschließlich von Greifswalder Westdeutschen gebildet wird.

Woran das liegt, darüber kann man sich streiten. Wenn ich Mitglied bei den Grünen wäre, würde ich mir darüber jedenfalls mal Gedanken machen.

Ich finde es jedenfalls schade, dass sich die Grünen hier mehr und mehr als Milieupartei darstellen, das hat immer einen Anklang von Ausgrenzung.

Abgrenzung und teilweise Häme gegenüber anderen Gruppen gibt es ja leider hin und wieder auch auf dieser Seite.

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7. Hans Ribote

Kommentar vom 15. September 2009 um 09:15

Wieviel verborgenen Rassismus-Faschismus-Ausländerfeindlichkeit steckt hinter dem Vorwurf, im greifswalder Grünenvorstand säßen nur Westdeutsche?
Und welches Licht wirft diese Situation auf das greifswalder-ostvorpommersche (also doch: nordostdeutsche) Engagement in Grünthemen – außer Hinterherjämmerlichkeit?

Südostdeutscher

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8. Andreas Katz

Kommentar vom 18. September 2009 um 13:53

Ach herrje, ich kann mich da nur Gregor anschließen: wir befinden uns im Jahr 20 nach der Wende, und die allermeisten, die hier als Wessis tituliert werden, sind fast ebenso lange Bürger in M-V, teilweise hier aufgewachsen. Hallo Kay, schön mal wieder von Dir zu hören! Wie alt warst Du, als Du nach Greifswald kamst? 17 oder 18? Wer ist denn noch ein Ossi? Jemand, der in ein DDR-Kindergarten-Töpfchen gesch.. hat? Ich weiß, es gibt signifikante statistische Unterschiede zwischen Ost- und West-Sozialisierten, auch was die Art und Intensität des politischen Engagements und der politischen Kommunikation angeht. Die sind aber sehr komplex, und das auf die Frage zu reduzieren: wollen die nicht oder wollt ihr sie nicht, das ist zu platt. Abgrenzung und Häme mag es auf beiden Seiten geben, aber das kann ich nicht als Ursache akzeptieren. Mit Klaus-Peter Last (s.OZ-Anzeige) habe ich übrigens oft über das Thema gesprochen, und ich bin sicher, dass es keine Larmoyanz ist, die ihn zu der Anzeige veranlasst hat, sondern der Wunsch, eine Diskussion zu provozieren. Seine Aussage kann man auch viel politischer verstehen: 1993, als Grüne und Bündnis 90 fusionierten, waren in M-V Bündnis 90 und Grüne etwa gleich stark und Mitglieder aus dem Westen auf beiden Seiten eher die Ausnahme. Trotzdem hat es ordentlich geknirscht. Vielleicht ist die Ost-West-Frage ja nur ein Teilaspekt der Entwicklung? Fragt Euch selbst und gegenseitig, das ist sicher spannend. Bündnis 90/Die Grünen aber kurz vor Wahlen als Wessi-Partei zu diffamieren, das riecht schon sehr nach Absicht und bewusster Ausgrenzung. Da habe ich eine klare Haltung: es ist ein Menschenrecht, wenn nicht -pflicht, sich da, wo man lebt und arbeitet, auch politisch zu engagieren. Dieses Recht ist nicht an den Ort oder die Region der Geburt oder der vorpolitischen Sozialisation gebunden. Wo ich lebe, habe ich das Recht, mich um politische Ämter und als Staatsbürger um Mandate zu bewerben. Menschen, die in diesem Sinne das Vertrauen von Menschen erworben haben und gewählt wurden, pauschal ihre Herkunft aus Bayern, Sachsen oder dem Kongo vorzuhalten, finde ich unfair, denn das schränkt die Sicht auf seine/ihre Person ausschließlich auf diesen Aspekt ein. Bündnis 90/Die Grünen sind meine Partei, weil ich hier politische Verbündete finde. Wo die herkommen, interessiert mich menschlich, politisch ist mir das aber wirklich wurscht. Nein, noch mehr: Bündnis 90/Die Grünen sind meine Partei, weil das hier wurscht ist.

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Sören Antwort vom September 19th, 2009 22:20:

Der erste Kommentar zum Artikel stammt vom 20. Juni und die Diskussion dauerte genau drei Tage! Mit der Kommunalwahl – die zu dem Zeitpunkt bereits stattgefunden hatte – hatte das also nichts mehr zu tun. Mit der Bundestagswahl, die jetzt, 4 Monate später stattfindet, gleich gar nicht.

Was etliche Kommentatoren entweder nicht sehen, nicht sehen wollen oder aber unterschätzen oder gar kleinreden, ist doch aber der Umstand, dass die Bündnis-Leute und damit der “ostdeutsche” Teil der Partei unter den Grünen keine Rolle mehr zu spielen scheinen (oder gar nicht mehr im Kern der Partei vorhanden sind), weil unter dem Label B90/Grüne etwas zusammenwuchs, was eben doch nicht zusammen gehört.

Die Nazi-Keule im Kommentar von Hans Ribote lasse ich mal lieber unkommentiert.

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Blindenhund Antwort vom September 20th, 2009 03:57:

Andreas lebt meines Wissens im mecklenburgischen Landesteil, insofern ist er vermutlich zufällig auf diesen Beitrag gestoßen. Übrigens wurde doch gar nicht über Burschenschaften und den rechten Rand der FDP gesprochen, also warum ereiferst du dich so?

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Anne Klatt Antwort vom September 20th, 2009 12:52:

Lieber Sören, deine These, dass die Zusammensetzung des Vorstands nichts mit der Kommunalwahl zu tun hatte, stimmt so nicht. Denn ich, als waschechte Jungpionierin, habe nach reichlich drei Jahren im Vorstand nur aus einem Grund nicht wieder kandidiert: WEIL ich in die Bürgerschaft gewählt worden bin.
Und eins möchte ich auch nochmal in aller Deutlichkeit sagen: Ich wurde und werde eher gefördert und ermutigt und niemals ausgebremst – weil ich eine gebürtige Ossi bin.

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9. KDF

Kommentar vom 24. September 2009 um 09:35

Guten Morgen,
Ihr streitet um die für Euch wichtigen Konsequenzen aus einer Anzeige von Klaus-Peter Last und dem Vorwurf, daß der Vorstand nur aus “Wessis” besteht. Die zentrale Konsequenz ist offenbar: Es ist egal, wer bei uns gewählt wird, Hautsache er ist auf unserer Linie. Angesichts der Emotionalität der Debatte sehe ich aber, daß der Vorwurf auch etliche getroffen hat, die das Ost-West-Problem für erledigt hielten.
Machen wir uns nichts vor. Dieser Prozess der Führungsübernahme von sogenannten “Wessis” ist nicht neu, er besteht seit Beginn der Wiedervereinigung, seit der Fusion von B90 und Grünen. Wir haben diesen aus ideologischen Gründen nur immer verdrängt. Es war nicht opportun über diese nicht in unsere Programmatik passende Tendenz zu sprechen. Ab und an dringt sie dann mal wieder nach oben und nun ist sie wieder mal da.
Übrigens ist das auch in der CDU oder SPD nicht viel anders. Auch hier ähnliche Phänomene und Klagen der “Ossis”. Dies ist also kein grünes Problem sondern ein generelles, einfach ein Symptom eines nicht abgeschlossenen oder fehlgeschlagenen Wiedervereinigungsprozesses. Hier drückt sich der ursprüngliche Wunsch vieler Ostdeutscher aus, die eigentlich nur eine wirklich demokratische DDR wollten und nach der Deutschland-Fusion mitbekamen, daß von ihren Visionen nichts nachblieb. Und die Diskussion bekommt dadurch Nahrung, daß die, die die DDR nicht kannten, meist auch keinen echten Vergleich anstellen konnten und so nur ihren Kapitalismus mitbrachten. Und die, die die DDR kannten, haben angesichts der eigenen Verunsicherung nicht mehr gewagt, deren positive Seiten zu verteidigen – egal ob es auch “postive” Seiten waren oder nicht. Auch dies ist ja stimmungsabhängig.
Dieses real existierende Problem wird sicher, wie ich an der Debatte sehe, wieder mal als “innerparteilicher Rassismus” abgetan und wird wieder für ein paar Jahre verschwinden. Wie aber wollen wir die Sorgen und Aufgaben in der Gesellschaft lösen, wenn wir nicht mal ernsthaft unsere eigenen Differenzen lösen können.
Grün hat sich gegenüber 1990 mächtig verändert, ob aber auch verbessert wage ich zu bezweifeln. Es reicht nicht zu glauben, daß wir die Besten sind, wenn wir nicht begreifen, daß es noch Bessere gibt.

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10. KDF

Kommentar vom 24. September 2009 um 09:37

Da lese ich soeben: Dein Kommentar muss noch moderiert werden.
Ist das so was wie Zensur? Im Internet? Bei Grüns?

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Ulrich Rose Antwort vom September 24th, 2009 14:34:

Gähn. Würde der Kommentar dann hier stehen?

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11. KDF

Kommentar vom 27. September 2009 um 21:49

Steht da, hab ich gesehen. Gibt es aber auch Beiträge, die dann hier nicht erschienen sind? Kannst mir das ja auch privat schreiben…

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Ronald Antwort vom September 27th, 2009 23:29:

Die Frage ist doch, was wir mit dieser West-Schwemme anfangen, lieber Klaus-Dieter Feige (KDF ?), wie wir sehen bringen sie völlig andere Lebensmodelle mit , die ich für unseren ursprünglichen Neues-Forum-Ansatz eher für kontraproduktiv halte.

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