Auf nach Berlin! *update*

Auf nach Berlin!
Aller Voraussicht nach werden Grüns wieder, wie zu der Fahrt nach Heiligendamm, einen Bus chartern, damit wir günstig und ohne größere Verzögerungen zu einem zentralen Sammel- und Startpunkt nach Berlin kommen.
Ihr könnt Euch gerne melden unter: kv.greifswald-peeneland.gruene@gmx.de, um Euch rechtzeitig einen Platz zu sichern. Bitte meldet Euch mit Adresse und Telefonnummer, damit wir Euch benachrichtigen können. Wir betrachten die E-Mails um einen Platz als verbindliche Anmeldung. Im Zweifelsfalle gilt die Reihenfolge des Mail-Eingangs!
Sollten wir uns mit anderen Initiativen einigen und in noch größerem Rahmen Busse chartern, nehmen wir die Liste unter diesen Bedingungen mit!
*update*
Aus der Stellungnahme der Grünen Bundestagsfraktion zu den sich häufenden Pannen in den Schrottmeilern:
27. Juli 2009
Erneut mussten deutsche Atomkraftwerke vom Netz genommen werden: Diesmal das “moderne” AKW Emsland in Niedersachsen und das AKW Philippsburg II in Baden-Württemberg. Zusammen mit dem AKW Krümmel mussten so gleich drei deutsche Atomkraftwerke innerhalb weniger Tage wegen Störungen vom Netz genommen werden.
Die Vorfälle zeigen: Die Betreiber bekommen ihre AKW nicht in den Griff. Bei den älteren AKWs reihen sich Störung an Störung. Aber auch bei den neueren AKWs wie Philippsburg II (Inbetriebnahme 1984) oder Emsland (Inbetriebnahme 1988) ist die Panne der Normalfall. Atomkraft ist und bleibt unbeherrschbar und gefährlich.
Durch den Siegeszug der erneuerbaren Energien wird die Atomkraft immer weniger gebraucht. Die sieben ältesten Atomkraftwerke sowie der Schrottreaktor Krümmel könnten sofort abgeschaltet werden, ohne dass ein Energieengpass entsteht. Zwischenzeitlich standen wegen notwendiger Revisionen und Pannen sogar acht AKWs still, wie auch über weite Teile der letzten Jahre. Dennoch exportiert Deutschland Strom im großen Umfang, von einer angeblichen Stromlücke kann keine Rede sein.
Die Bundesregierung sollte endlich auf die Menschen im Lande hören, die mehrheitlich sowohl für eine schnelle Abschaltung der alten, unsicheren AKWs als auch für die Einhaltung des beschlossenen Atomausstiegs sind.
Kompromissloses Profitstreben auf Kosten der Sicherheit
Wenn CDU/CSU und FDP auch unter diesen Umständen stur an ihrer Forderung nach Laufzeitverlängerungen festhalten, wird deutlich, welche Interessen sie vertreten: Sie stellen die Profitinteressen der Atomkonzerne vor die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung. Das ist unverantwortlich.



1. Joerg
Kommentar vom 15. Juli 2009 um 17:01
Wer nicht in Greifswald wohnt und einen Platz in einem Bus möchte, kann sich auch hier anmelden:
http://www.gruen-fuer-mv.de/mitmachen/aktionen/mitfahren-anti-atom-demo-in-berlin.html