Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel
Ab Herbst soll es ein neues Label geben: “Ohne Gentechnik”, wie Verbraucherschutz-Ministerin Aigner der Presse mitteilte. „Damit wird es den Verbraucherinnen und Verbrauchern einfacher gemacht, sich für Lebensmittel ohne Gentechnik zu entscheiden“, so die Ministerin.

Abb.: BMELV
Die GRÜNEN in Mecklenburg-Vorpommern bezeichnen das neue Label allerdings als Augenwischerei. “Wir fordern umgekehrt eine Kennzeichnungspflicht mit einem deutlich erkennbaren Logo für alle gentechnisch veränderten Nahrungsmittel,” erklärt Claudia Schulz, agrarpolitische Sprecherin der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern. “Dazu gehören auch Fleisch, Milch und Eier von Tieren, die zum Beispiel mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert wurden.”

Bild: Grüne MV
Eine freiwillige Kennzeichnung gentechnikfreier Produkte reicht nicht aus, um den Verbraucher zuverlässig zu informieren. Bereits jetzt haben viele große Lebensmittelkonzerne signalisiert, dass sie diese Kennzeichnungsmöglichkeit nicht nutzen werden.

