AJZ *update*

Heiko Lange erinnert in einem sehr lesenswerten Post auf seinem Blog an das AJZ und die Auseinandersetzungen darum.

Für mich ist das AJZ, vor allem die Behandlung, die es erfuhr, ein wunderbares Beispiel für die investororientierte Politik der UHGW. Es mag allen Beteiligten ein Beispiel sein, wenn es jetzt um das Petruswerk und andere “Leistungsträger” der Wirtschaftsform geht, deren Pleite wir gerade erlebt haben und unter der wir noch sehr leiden werden.

Nachdem die Besitzverhältnisse des Hauses geklärt waren, mußte das AJZ weichen, und zwar ausschließlich wegen der Aussage der Eigentümerin, daß das AJZ einer Sanierung des Hauses im Wege stehe.

Obwohl die Stadtverwaltung absprachewidrig das AJZ vor die Tür setzte, hat es keine Sanierung gegeben. Jetzt wird das Haus abgerissen.

Bild: Heiko Lange

Bild: Heiko Lange

Nach wie vor kuscht die Verwaltung vor jedem Investor, wenn er nur viel verspricht. Worte gelten da mehr als Taten, wenn es um große und Prestigeobjekte geht. Bei kleineren Investitionen, die aber dann nicht nur verbal, sondern materiell existieren, sieht es da schon ganz anders aus…

Gerade die Vorgänge im Baubereich, in dem es um viel Geld geht, bestärken die Notwendigkeit, Greifswalder Politik und Verwaltungshandeln transparenter zu machen. Diese ganze Vetternwirtschaft aus CDU, Arenskrieger, BauBeCon, Verbal-Investoren und deren “Unterstützung” für hörige Politiker und Verwaltungsmitglieder muß aufgehellt werden – zugunsten von Investitionen!

*update*

Geschichte und Gegenwart des AJZ und des Abrisses dokumentiert ebenfalls der Fleischervorstadt-Blog.

Hier der Film aus diesem Post:

2 Kommentare und 1 Trackback/Pingback

1. fleischervorstadt-blog

Kommentar vom 27. November 2009 um 10:52

interessant dazu vielleicht der Film auf dem Fleischervorstadt-Blog und die Parallele zur Stralsunder Straße in Sachen Denkmalschutz:

2. Kay Karpinsky

Kommentar vom 27. November 2009 um 14:22

Generell darf man das gerne auch noch in den Zusammenhang der allgemein verbreiteten Heuchelei in Sachen freier Jugendarbeit stellen. Da gilt inzwischen ja anscheinend das Prinzip: Wer nicht einen Großteil der Förderung von Land und EU zugeschossen bekommt, den lässt die Stadt durch das Aufstellen überzogener Anforderungen auflaufen.
Zum AJZ auch noch die Erinnerung daran, dass die Blockade seitens der Alteigentümerin durchaus auch politisch motiviert war und man in der Stadt darauf mit einer passiven und rein legalistischen Sichtweise damit umging.
Fazit: Unser Dorf soll schöner werden!

3. blog-lebewesen.de » Blog Archiv » REMEMBER AJZ/CAFÉ QUARKS!

Pingback vom 4. Dezember 2009 um 17:03

[...] und alternativpolitischen Bewegung in Greifswald zerstört. (Weitere Infos hier, hier, hier und [...]

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