Steinkohlekraftwerk-Lubmin-Nachlese
Werte Blog-LeserInnen,
erinnern Sie sich noch an die Äußerungen der Ringstorffs, Seidels, auch unseres Schwarzen Blocks in Greifswald, als es noch so aussah, als würde das Steinkohlekraftwerk wegen des politischen Drucks auf die Genehmigungsbehörden gebaut? Mit staatsmännischem Bariton wurden die ehernen Worte quasi in die Mauern des STAUNs gemeißelt, daß es sich um ein rechtsstaatliches Verfahren handle, in das sich die Politik nicht einmischen dürfe…
Und jetzt höre man sich das Gequietsche der possierlichen Tierchen, die nicht rechtzeitig das sinkende Schiff verlassen haben, das Geheule der politischen Kaste aus enttäuschten Unternehmern und verprellten Schwarzen (manchmal mit blau-gelber Tünche) an: Die SPD geführte Regierung sei schuld am DONG-Rückzug (obwohl sich Erwin, wie immer, gedrückt und eigentlich gaaanix gesacht hat…), der Schaden, den der fehlende politische Druck erzeugt habe, sei immens – plötzlich ist überhaupt nicht mehr davon die Rede, daß es sich um ein rechtsstaatliches Verfahren handle, auf daß man nicht einwirken dürfe: Jetzt, wo sich DONG zurückgezogen hat, lassen die peinlich erfolglosen Mafiosi die Hosen runter die Maske fallen und sagen, was sie unter einem RECHTSstaat verstehen!
Nachzulesen hier und hier und hier und hier. Wem’s noch nicht reicht: Beispiele gibt’s im Netz en masse!
Es lebe das rechtsstaatliche Verfahren und die unternehmerische Entscheidung!



1. Sebastian Jabbusch
Kommentar vom 15. Dezember 2009 um 00:18
wie wahr! wie wahr!