Steinkohlekraftwerk-Lubmin-Nachlese

Werte Blog-LeserInnen,

erinnern Sie sich noch an die Äußerungen der Ringstorffs, Seidels, auch unseres Schwarzen Blocks in Greifswald, als es noch so aussah, als würde das Steinkohlekraftwerk wegen des politischen Drucks auf die Genehmigungsbehörden gebaut? Mit staatsmännischem Bariton wurden die ehernen Worte quasi in die Mauern des STAUNs gemeißelt, daß es sich um ein rechtsstaatliches Verfahren handle, in das sich die Politik nicht einmischen dürfe…

Und jetzt höre man sich das Gequietsche der possierlichen Tierchen, die nicht rechtzeitig das sinkende Schiff verlassen haben, das Geheule der politischen Kaste aus enttäuschten Unternehmern und verprellten Schwarzen (manchmal mit blau-gelber Tünche) an: Die SPD geführte Regierung sei schuld am DONG-Rückzug (obwohl sich Erwin, wie immer, gedrückt und eigentlich gaaanix gesacht hat…), der Schaden, den der fehlende politische Druck erzeugt habe, sei immens – plötzlich ist überhaupt nicht mehr davon die Rede, daß es sich um ein rechtsstaatliches Verfahren handle, auf daß man nicht einwirken dürfe: Jetzt, wo sich DONG zurückgezogen hat, lassen die peinlich erfolglosen Mafiosi die Hosen runter die Maske fallen und sagen, was sie unter einem RECHTSstaat verstehen!

Nachzulesen hier und hier und hier und hier. Wem’s noch nicht reicht: Beispiele gibt’s im Netz en masse!

Es lebe das rechtsstaatliche Verfahren und die unternehmerische Entscheidung!

8 Kommentare

1. Sebastian Jabbusch

Kommentar vom 15. Dezember 2009 um 00:18

wie wahr! wie wahr!

2. Manfred Peters

Kommentar vom 15. Dezember 2009 um 09:37

Aus dem “Massennetz”, nicht zu übersehen, das Statement der
JU-Greifswald unter Führung der “Unternehmer dess Jahrhunderts” Liskow Junior und Horn:
http://www.mvregio.de/nachrichten_region/hgw/269578.html

3. Sören

Kommentar vom 15. Dezember 2009 um 11:41

Das einzige, was wirklich peinlich ist, ist der Artikel selbst…

4. Manfred Peters

Kommentar vom 15. Dezember 2009 um 18:38

Jetzt zu den geplanten Gaskraftwerken!
Die Befürworter des SKW haben dringend nach Investitionen geschrien. Die wären mit den Gaskraftwerken auch möglich. Ich hoffe nur, dass es hier nicht wieder die gleiche Gegnerschaft gibt. Ganz ohne CO2 geht es damit auch nicht!
Denn:
ROUNDUP: Eon darf mit Kraftwerksbau in Lubmin beginnen

http://www.dpa-afx.de/index.php?option=com_content&view=article&id=44&var=ROUNDUP%3A+Eon+darf+mit+Kraftwerksbau+in+Lubmin+beginnen

5. Bark

Kommentar vom 16. Dezember 2009 um 11:52

1. Die Gaskraftwerke sind seit langer Zeit genehmigt und werden nicht gebaut.

2. Die Grünen lieben es offensichtlich, den politischen Gegner/früheren Koalitionspartner mit Ratten zu vergleichen. Dafür gibt es ja eine lange politische Tradition in Deutschland.

6. Heiko

Kommentar vom 16. Dezember 2009 um 16:09

gibt es für Punkt 1 eine Quelle?

7. Ulrich Rose

Kommentar vom 16. Dezember 2009 um 16:19

“Eine endgültige Investitionsentscheidung fällt mit der Genehmigung für den Bau der Nord-Stream-Trasse”, sagt Eon dazu.

8. Manfred Peters

Kommentar vom 18. Dezember 2009 um 17:04

Der Trassenzug rollt weiter:
ROUNDUP: Russland genehmigt Ostseepipeline – Bürgschaften beantragt

http://www.dpa-afx.de/index.php?option=com_content&view=article&id=44&var=ROUNDUP%3A+Russland+genehmigt+Ostseepipeline+-+B%C3%BCrgschaften+beantragt

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