Das Bürgerschaftsmitglied und die rechte Jacke *update* **update** – - und Abschluß dieser Schleife

Abschluß:

Laut einer Pressemitteilung von “Thor Steinar” (Mediatex GmbH) hat Sebastian Ratjen dort nie online gekauft, bestellt oder sonstwas.

**********************

Wer sich vor dem Einstieg in die Diskussion um Bürgerschaftsmitglied Sebastian Ratjen und die Rechtsausleger-Modemarke “Thor Steinar” informieren will, kann dies

hier

und hier

und hier

und hier

tun.

(Bilder vom webmoritz)

*update*

Und die Debatte geht natürlich weiter, z. B. hier und hier, für Abonnenten der OZ ausführlich heute hier.

**update**

Wer noch mehr lesen möchte: Hier und hier und hier.

13 Kommentare und 1 Trackback/Pingback

1. Martin

Kommentar vom 5. Januar 2010 um 13:37

Ich dachte wirklich Ihr Grüns habt ein wenig Stil. Dieser Beitrag ist armselig. Wie wäre es denn wenn die FIRMENDATEN von Herrn Rose plötzlich in der Datenbank von “Molotow-Cocktail-Bringservice” auftauchen und übereifrige Blogger mit dem Beschuldigen und Diffamieren loslegen ohne den lieben Herrn Rose überhaubt gefragt zu haben was an der Sache dran ist?
Und dann stellt Euch gleich vor wie es dann wäre würden andere Parteien! diesen Hetzweg mit einschlagen…Noch ein Foto dazu vom Herrn Rose, ein Molotow Logo daneben und ein paar “Informationen”…

Gabs sowas damals nicht schonmal mit ähnlicher Stimmung?
Bin da nicht informiert, nannte sich glaub ich Weimarer Republik…

Bisher gabs immer ne Stimme für Grün von mir.
Diese Art und Weise der Grüns lässt mich zweifeln…
Über eine Antwort von Grüns wäre ich erfreut…

viele Grüße

2. Ulrich Rose

Kommentar vom 5. Januar 2010 um 15:26

Hallo Martin,

so richtig verstehe ich das Nöhlen über Stillosigkeit und die Nazi-Denunziationkeule nicht (oder was immer Du da auch andeuten möchtest).

Es ist – nachdem sich einige Leute in Andeutungen ergingen (wie Du in Deinem Beitrag) – nichts weiter als der Hinweis darauf, wo und wie, von wem und mit welcher Intensität diskutiert wird. Deswegen steht im Artikel (lies mal vor dem Nöhlen!): “Wer sich informieren will, kann dies [...] tun.”

Es ist eine Aufforderung, sich zu informieren, ehe man’s Maul aufreißt. Das hat weder etwas mit Stillosigkeit zu tun, noch trifft Dein Geraune von der Weimarer Republik das, was im Post steht.

3. Martin

Kommentar vom 5. Januar 2010 um 17:59

Es ist mitnichten Genöhle sondern sollte eher aufzeigen wie schnell man in irgendeiner Datenbank landen kann im Jahr 2010.

Das die Grüns sich da drauf stürzen und einen Blogeintrag draus machen der irgendwie dann doch keiner sein soll bleibt für mich stillos.

Ein Anruf bei Herrn Ratjen und ein paar eigene Worte anstatt der Verweis auf irgendwelche Seiten wo ma lesen kann : “Herr Ratjen muss im Onlineshop bestellt haben”…

Herr Rose,
wie würdest Du dir die Berichterstattung wünschen falls Du tatsächlich ohne Wissen in einer Datenbank auftauchst?

4. Ulrich Rose

Kommentar vom 5. Januar 2010 um 18:19

Hallo Martin,

ich kann wieder nur empfehlen, zu gucken.

Der Blog-Eintrag verweist auf Fleischervorstadtblog, Daburna, den webmoritz und den Twitter-Account von Benjamin Fischer. Damit hat man die gesamte Bandbreite der Diskussion, nicht nur das, was Du mir unterstellst.

Und dies steht deswegen hier im Blog, weil viele auf Deine Art gucken: immer nur in eine Richtung! Wer sich auf den Fleischervorstadtblog bezieht, sollte auch Fischers Twitter-Account durchgehen, und umgekehrt. Das ist, für Dich, Martin, nochmals explizit, der Sinn des Eintrags.

Weitere Kommentare zu Deinen Posts erst wieder, wenn man ihnen anmerkt, daß Du auch tatsächlich gelesen hast, was Du verurteilst. Was hilft ein Anruf bei Sebastian, wenn das Geschehnis in der Welt ist? Ich will nicht wissen, ob er bei Thor Steinar direkt bestellt hat; ich finde die Diskussion darüber wesentlich interessanter…

5. klauspeterlast

Kommentar vom 5. Januar 2010 um 19:15

Hallo,
was gibt es da groß zu kommentieren.
Für mich ist der Aufmacher (auch historisch gesehen) typisch
linkes Denunziantentum, das nun mit BRD-sozialisierten Linken
auch in Greifswald eingesickert ist.

6. Manfred Peters

Kommentar vom 5. Januar 2010 um 20:29

Es ist zwar ein neues Thema, aber was zeichnet ein
“typisch linkes Denunziantentum” aus.
Ich kenne das Denunziantentum in Greifswald zur Zeit nur aus Leserbriefen von Zink, Weller, Bauer, … in der OZ.
Die gehören doch zugegebenermaßen nicht zum linken Spektrum Greifswalds.

7. Peter

Kommentar vom 5. Januar 2010 um 22:20

Was soll denn bitte daran “linkes Denunziantentum sein”? Wenn man die bei einem Streit zweier Menschen deren Standpunkte verlinkt und dazu noch zwei Berichte über den Streit der beiden, dann wird das normalerweise als “ausgegelichen” bezeichnet.

8. Kay Karpinsky

Kommentar vom 6. Januar 2010 um 02:38

Tja, da hilft wohl nur eins: Damit nicht ständig alle, die eine Information über die Berichterstattung zu aktuell relevanten Themen zu einer Wiedergabe ihrer eigenen vorgefertigten Meinung in Form eines Kommentars nutzen, muss die Leseanleitung doch wieder gleich mitgeliefert werden. So wie die sich “links” nennenden Autoritären früher oder die sich nicht “rechts” nennen wollenden Autoritären heute.

9. Martin

Kommentar vom 6. Januar 2010 um 12:45

Her Rose, Her Rose…

Dir hätte ich tatsächlich etwas mehr Sensibilität zugetraut. Ich habe von der Geschichte sicher nicht durch Euren Blog erfahren. Hier gibt es nur noch sehr wenig spannende Einträge. Nachdem ich also auf mehrern Seiten davon las bekam ich mit das bei Grüns auch etwas zum Thema gepostet wurde.
Ich weiss auch nicht wie ich darauf kam. Ich vermutete einfach hier steht es etwas differenzierter. Leider fand ich hier nur den symbolhaften ZEIGEFINGER gerichtet auf nicht haltbare Aussagen wie:

“Landtagsabgeordneter Ratjen (FDP) war Kunde bei Thor Steinar”
“FDP Politiker Ratjen kaufte bei Thor Steinar”

Und das sind gleich die beiden ersten Links.

Meinen Unmut darüber habe ich kundgetan und sogleich etwas formuliert um greifbar zu machen wie schnell es JEDEN treffen kann in igrendeiner Nazi-, Porno-, oder wasweissichdatenbank zu landen. Und wenn dann nicht einmal die besonnene Generation der Blogger in der Lage ist eine eigene Zeile für die eigene Leserschaft zu formulieren. Und darauf hinzuweisen das es sich um Gerüchte handelt. Dann hat jemand den Sinn eines eigenen Blogs nicht verstanden. Es hätte etwas von Grösse gezeigt Herrn Ratjen vielleicht anzurufen und das Ergebnis des Telefonats hier zu veröffentlichen. Es wäre auch dem Blog im Sinne des bloggens zugute gekommen. So frage ich mich nur warum Du auf keinen meiner Punkte eingehst und alles abstreitest. Meinst Du wirklich es kann Dir nicht passieren in einer Datenbank zu landen um dann zu erfahren wie schnell Du am Pranger steht ohne das Du dir einer Schuld bewusst bist?

10. Martin

Kommentar vom 6. Januar 2010 um 12:51

Wenn man sich die Augen zuhält um einen Sachverhalt zu beobachten ist das mitunter nicht sehr sionnvoll…

Ein Streit zweier Menschen..? Ich erkenne 5 Blogs die gegen Herrn Ratjen wettern…

deren Standpunkte..? Der von Herrn Ratjen jedenfalls nicht.

ausgeglichen..? 5 Blogs gegen eine Person…

Und das der Sachverhalt zunächst aufgeklärt werden muss bevor hier eine Verurteilung im moralischen Sinne erfolgt steht doch ausser Frage…

11. Heiko

Kommentar vom 6. Januar 2010 um 16:48

Im letzten Jahr wurde durch die Bürgerschaft der Verwaltung ein Prüfauftrag erteilt zu sondieren ob es unter anderem möglich ist das tragen von TS innerhalb der Gebäude der Stadt Greifswald zu untersagen.

gibt es dazu irgendwas neues?

gruss Heiko

12. blog-lebewesen.de » Blog Archiv » Herr Ratjen und der Umgang mit einer Kleidungsmarke

Pingback vom 6. Januar 2010 um 17:42

[...] Greifswald Sebastian Ratjen. Dies war Anlass für einige Greifswalder Blogs (HIER, HIER, HIER und HIER) ab dem 04.01.2010 darüber zu berichten und Herrn Ratjen mit der Marke in Verbindung zu bringen. [...]

13. klauspeterlast

Kommentar vom 6. Januar 2010 um 18:26

Ja, das war nach meinem Austritt aus den Grünen am 2.März 2009
für mich der Grund kommunal nicht grün zu wählen.

14. Manfred Peters

Kommentar vom 6. Januar 2010 um 18:38

Richtig, da war doch noch was und der Termin der Erledigung war der 01.11.2009!!!
Das ist das Problem vieler Mitglieder der Bürgerschaft, dass Anträge und Vorlagen nicht bis zum Ende verfolgt werden. Schlimmer noch, wenn Peter Multhauf Protokollkontrolle und Erfüllung beantragt, wird er von vielen “Arbeitsunwilligen” in der Bürgerschaft belächelt, kritisiert, diffamiert….
Die BV hier:
http://ratsinfo.greifswald.de/ratsinfo/pdf15715.pdf?b=15715&m=451&n=Vm9ybGFnZS4wNC4xMDk5&t=14#search=%22Hausordnungen%22
Auch hier im Blog wurde die Vorlage diskutiert:
Keine Demonstration rechtsradikaler Gesinnung in Greifswald – Bürgerschaftsantrag
http://blog.gruene-greifswald.de/2009/04/22/keine-demonstration-rechtsradikaler-gesinnung-in-greifswald-burgerschaftsantrag/

Der grandiose OZ-Leserbrief von Axel, der in meinem Kommentar erwähnt wurde, ist inzwischen hier zu finden.
http://www.ostsee-zeitung.de/ozdigital/archiv.phtml?param=news&id=2406580

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