Uli Adam *update*
… spricht mit der JU über Maßnahmen zur Zunahme der Akzeptanz deutscher Kriegsführung:
“Mehr Einigkeit verband die JU mit Ulrich Adam, der danach in gemütlicher Runde im „Fritz“ von seiner fast zwanzig Jahre dauernden Arbeit als Bundestagsabgeordneter berichtete. Hauptthema bildete die Verteidigungspolitik. Adam gelang es, seine vielfältigen Erfahrungen in diesem Gebiet interessant weiterzugeben. Vor diesem Hintergrund erläuterte er auch seine verteidigungspolitischen Ansichten: So begrüßte er den Kurs des neuen Verteidigungsministers Guttenberg, den Afghanistan-Einsatz zeitlich begrenzen zu wollen. Gleichwohl warnte er aber vor Forderungen, Militär aus dem Land abzuziehen, um dann ausschließlich zivilen Aufbau zu betreiben. Beim Auslandseinsatz in Somalia 1993/94 habe er selbst erlebt, wie nach dem Abzug von Militär innerhalb kürzester Zeit und entgegen aller eigenen Behauptungen auch die NGOs das Weite gesucht hätten.”
Ob er den Youngsters auch erklärte, wie man 20 Jahre lang von Dritten Zuwendungen empfängt? Früh übt sich…!
(Bild: JU)
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update:
Damit stellen sich Uli Adam und seine Youngsters gegen mehr als drei Viertel der bundesdeutschen Bevölkerung. “Kurz vor der Londoner Afghanistan-Konferenz an diesem Donnerstag lehnen nach einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern vier von fünf Deutschen (79 Prozent) eine Truppenaufstockung ab. Auch unter den Anhängern der Regierungskoalition ist der Widerstand enorm – 77 Prozent der Unions- und sogar 86 Prozent der FDP-Wähler sind gegen eine Truppenverstärkung”, heißt es bei MVregio. Fast jeder Dritte plädiere in der stern-Umfrage für den sofortigen Truppenabzug. “Vor allem die Wähler der Linken (52 Prozent) fordern dies, bei den Unions- und SPD-Wählern sind es je 27 Prozent. Den Rückzug bis spätestens Ende 2011 wünscht rund ein Viertel aller Befragten (24 Prozent). 14 Prozent sind dafür, spätestens Ende 2015 abzuziehen, ein Viertel (25 Prozent) meint, die Bundeswehr solle bei Bedarf noch länger bleiben.”




1. Greifswald - Blog - 27 Jan 2010
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