Die Stolpe-Connection zum Bau von Stadthalle und Technischem Rathaus

Es hat, dieses haben schon mehrere Bürgerschaftsmitglieder angeführt, ohne daß sich irgendjemand um einen solchen Fall gekümmert hätte (übrigens auch die Greifswalder Medien nicht!), im Jahr 1998 eine Vereinbarung zum Ausschluß Dritter gegeben – gemeinhin nennt man so etwas in der Regel Korruption -, unterschrieben von den handelnden Personen, und ans Licht gekommen, weil sich das Pack untereinander vor Gericht geprügelt hat, und diese Absprache öffentlich gemacht haben.

Wie oft muß man noch darauf hinweisen, bis sich irgendjemand einmal wirksam um die Angelegenheit kümmert?

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Das gesamte Dokument hier als PDF.

Damit niemand denkt, daß es sich hierbei um eine bloße Verschwörungstheorie handle, hier ein OZ-Artikel, der die oben genannten “Ausführenden” noch im Jahr 2007 (!) betätigt (Auszüge):

Rathaus bekommt einen weiteren Anbau

Der künftige Verwaltungssitz am Markt soll nun um drei statt zwei Gebäude erweitert werden. Die Kostenplanung bleibt aber stabil.

Greifswald Ein hübsches kleines Modell vom künftigen technischen Rathaus am Markt brachte Architekt Werner Hülsmeier Dienstag Abend mit in den Bau- und Umweltausschuss der Bürgerschaft.

Wie Bausenator Reinhard Arenskrieger (CDU) verdeutlichte, habe sich die Verwaltung mit den Planern nun für einen weite-ren Neubau in der Baulücke Fleischerstraße entschlossen. „Wir schaffen dort 200 Quadratmeter Raum als Ersatz für Flächen, die wir im Souterrain verlieren“, führte der CDU-Mann aus. Wegen des schwierigen Baugrundes wolle man nun auf die Untergeschosse verzichten, um den Preis für das Projekt konstant zu halten. Arenskrieger versicherte, dass die Kosten bei 8,5 Millionen Euro bleiben. Eine weitere Erhöhung (im Februar 2006 sprach die Verwaltung noch von sechs Millionen) sei nicht zu befürchten. Auf Nachfrage von seiten der Linkspartei und Grünen sagte Arenskrieger, dass das Geld für die Verwirklichung des Projektes (Land und Bund fördern bis zu 75 Prozent) in die Greifswalder „Haushalte 2009 und folgende eingestellt werden muss“. Mit der Zustimmung zum Etat gäbe die Bürgerschaft dann auch grünes Licht für das technische Rathaus unter neuen Kostenbedingungen. Beim grundsätzlichen Ja für das Projekt waren die Abgeordneten noch von einer Sechs-Mio.-Investition ausgegangen.

/OZ/LOKAL/HGW vom 30.08.2007

ALEXANDER LOEW

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