Konsequenz

Aus

diesen
und diesen
und diesen
und diesen
Gründen haben wir diese Pressemitteilung herausgegeben,

mit dem Fazit und der Konsequenz, daß der OB, der letzlich für das Im-Zaume-Halten einer wildgewordenen Verwaltung zuständig und verantwortlich ist, nach diesem Desaster (8.000.000 Euro Mehrkosten vor der Schlußrechnung!) seinen Platz fähigeren Leuten überlassen sollte.

Zudem hat er jetzt ohne Ari sowieso niemanden mehr, der ihm sagt, was er tun soll…

23 Kommentare und 1 Trackback/Pingback

1. Martin

Kommentar vom 11. Mai 2010 um 16:36

Herr Rose. Das sind die Zeilen die ich von Ihnen lesen möchte. Das sind die Zeilen über die ich auch in anderen Blogs lesen möchte. Vielen Dank für die Informationen. Mich würde auch eine Liste interessieren mit PM zu diesem Thema und wer sie nicht veröffentlicht. Dann gibts auch einen echten Grund die OZ zu kritisieren. Wenn WIR Greifswalder zusammenhalten schaffen wir den Abstoss des Balles “alte Post” mitten aufs Spielfeld. Der König klebt am Thron – ob ihn das in die Mühle zwingt?

2. Ekkehard brunstein

Kommentar vom 11. Mai 2010 um 18:47

Lieber Ulli Rose, liebe grüne Kämpfer,
sicher ist es schön wenn man als Opposition, die es in Greifswald übrigens gar nicht gibt, weil alle Fraktionen ein Teil der Verwaltung sind (kommunale Selbstverwaltung), den vermeintlichen politischen Gegner bei Fehlern ertappt. Das gibt Genuss für die Kämpferseele.
Aber der OB ist der falsche Gegner. Der hat sene Beigeordneten, im moment nur noch einer. Beigeordnete sind ständige Vertreter des OB mit der vollen Verantwortung für die ihnen übertragenen Aufgaben.
Eine Rücktrittsforderung gegen den OB – also absurd.
Noch eins – die verbalen Entgleisungen gegen Prof. Matschke, den OB usw. sind vieleicht geeignet persönliche Frustrationen abzubauen, sind in einer Stadt wie Greifswald, wo sich jeder Kennt und weiter miteinader gearbeitet werden soll, einfach blöd.
Ich erinnere mich an die wohltuenden Ermahnungen eines Dr.U.R. während der Bürgerschaftssitzungen, oft und in wohlgestzten Worten, in denen er zu einer würdigen politischen Streitkultur aufrief. Wo sind diese Zeiten geblieben – woher dieser Hass?

Ihr
Ekkehard Brunstein

3. Ekkehard Brunstein

Kommentar vom 11. Mai 2010 um 20:11

3. Versuch
Lieber Ulli Rose, liebe grüne Kämpfer,
schön ist es, wenn man meint den politischen Gegner ertappt zu haben, wenn er Fehler macht. Das macht spass im Blog sich richtig auszulassen. Ich darf aber erinnern – wir haben in Greifswald kein Parlament, also auch keine Opposition, sondern eine kommunale Selbstverwaltung. Die Grüne Fraktion ist also Teil der Verwaltung und keine APO und so sollte sie sich auch verhalten. Ich kann einfach nicht glauben, dass Ihr so wenig Ahnung von der Kommunalpolitik habt, dass Ihr nicht wisst.
Es gibt Beigeordnete, die sind Stellvetreter im Amt des OB und was besonders wichtig ist. Sie sind bei einer Ihnen übertragenen Aufgaben allein voll zuständig und verantwortlich. Was sollen also die absurden Rücktrittsforderungen gegen den OB?
Das kann vieleicht persönliche Frustrationen abbauen, ist aber in der kleinen Stadt Greifswald, wo Jeder Jeden Kennt nicht hilfreich, da man doch wohl für das große ganze irgendwie weiterarbeiten muss und nicht wurschteln.
Alos kriegt Euch wieder ein und arbeitet sauber in Untersuchungsausschuss und begleitendem Ausschuss für den Umbau der Alten Post mit, mit kritischem blick und in Verantwortung für Euren Teil der kommunalen Selbstverwaltung.

Jetzt noch einmal zu den verbalen Schmähungen des Dr.U.R.
Die sind einfach blöd!
Ulli, wie tief bist Du gesunken , dass Du so etwas nötig hast.
Ich erinnere mich an einige Bürgerschaftssitzungen in denen Du den anderen den Spiegel vorgehalten hast und sie zu politisch korrektem Wortstreit in wohlgeformter Rede aufgerufen hast.
Jetzt ein geifernder Hass , mit Beleidigungen gegen Prof.Matschke,OB usw..
Woher dieser Hass?

Ekkehard Brunstein

4. Klugscheißer

Kommentar vom 11. Mai 2010 um 23:11

Ich hoffe, es sind “nur” 8 Mio. oder 8.000.000 Euro. 8 Billionen wären dann doch etwas viel…

5. tau

Kommentar vom 12. Mai 2010 um 01:24

Wirklich 8.000.000 Mio Euro Mehrkosten?
Diese fast unvorstellbaren 8 Billionen Euro – sofern vorhanden – sollte man unbedingt und umgehend – sofern möglich – in Greifswald „verbauen“. ;-)

6. Ulrich Rose

Kommentar vom 12. Mai 2010 um 11:39

Danke für den Hinweis – aus “Mio” wurden Euro!

7. Ulrich Rose

Kommentar vom 12. Mai 2010 um 11:39

Danke für den Hinweis – aus “Mio” wurden “Euro”!

8. Martin

Kommentar vom 12. Mai 2010 um 12:15

Herr Brunestein,

die OZ bezeichnet die Vorgänge in “einer Stadt wie Greifswald, wo sich jeder Kennt und weiter miteinader gearbeitet werden soll ” heute treffend als “Filz”.

Irgendwann sollte Schluss sein mit wischiwaschi Ja und Amen…
Passiert mir soetwas bei einer Projektplanung muss ich mit einer Kündigung rechnen. Aus gutem Grund. Allein die Art und Weise wie wir als Stadt Greifswald 2 Dezernenten erhielten (nachdem Putzfrauen der Lohn gekürzt wurde) stinkt zum Himmel.
Gerade deswegen bin ich froh über jeden der deutliche Worte für die Vorgänge in unserer Stadt findet. WIR ALLE zahlten das Gehalt von OB und Dezernenten… Das macht knapp 18.000 EUR IM MONAT! (unwissende Vermutung meinerseits-wahrscheinlich ists noch mehr)…

Dafür dürfen wir auch Qualität und Leistung der erbrachten Arbeit erwarten. In meinen Augen handelt es sich beim Vorfall “alte Post” um einen gravierenden Fehler der eine weitere Zusammenarbeit unmöglich macht. Und nur weil man sich hier kennt so zu tun als ob nichts passiert sei ist gelinde gesagt feige und kommt einem Betrug an den Wählern gleich.

9. Manfred Peters

Kommentar vom 12. Mai 2010 um 12:40

Greifswald, wo Jeder Jeden kennt!
Richtig, Herr Brunstein, und das gilt besonders für das selbsternannte Establishment Greifswalds zu dem Sie sich wohl auch zählen. Da dieser „Kennenfilz“ bis in die Ebenen des Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichtes geht, ich habe da schmerzliche Erfahrungen machen müssen, ist wieder einmal unsere Demokratie in Gefahr, wenn die kritisierten Zustände nicht endlich grundlegend geändert werden.
Wenn Sie dann noch die Chuzpe besitzen, einen Untersuchungsausschuss als Mittel der Lösung zu nennen, haben Sie wohl noch nie etwas von den Ergebnissen politischer Untersuchungsausschüsse mitbekommen. Früher hätte man gesagt. Der hat aber wieder viel Dummenpulver genommen!
Nur noch eine Frage Herr Brunstein: Welche Aufgabe haben Sie in der sich wohl gerade formierenden „Filzwagenburg?

10. Kay Karpinsky

Kommentar vom 12. Mai 2010 um 15:17

Ist diese seltsame Orthographie eigentlich ernst gemeint? Das Gemecker, durch Kritik an der Form vom Inhalt ablenken zu wollen, ist zwar absehbar, dennoch erlaube ich mir den Hinweis, dass Mitarbeiter der Verwaltung auch in dieser Hinsicht eine gewisse Vorbildfunktion für die Bevölkerung wahrnehmen.

11. Ekkehard Brunstein

Kommentar vom 12. Mai 2010 um 16:45

Traurig, traurig!

Auf Argumente wird nicht eingegangen!
dagegen wieder der permanente Verfolgungswahn einger unserer Mitbürger – überall wird Filz und persönliche Bereicherung vermutet.
ganz normale ,gesetzlich festgelegte Gehälter sollen herhalten um dies zu belegen. Oder soll nur Sozialneid geschürt werden?
Der Untersuchungsausschuss ist nicht meine Erfindung, sondern wird Von den Grünen und den Linken am 17.5. in der Bürgerschaft gefordert. Also nich mich schelten! Er wird übrigens demokratisch korrekt einen chef aus den Reihen der CDU habem.
Einen schönen Himmelfahrtstag zur inneren Einkehr
Wünscht
Ekkehard Brunstein
Ihr bunter Filzstift

12. Kay Karpinsky

Kommentar vom 12. Mai 2010 um 17:14

Wo keine Argumente sind, kann man auch nicht auf sie eingehen. Zudem habe ich lediglich mein Befremden ob Ihrer offensichtlichen Rechtschreibschwächen zum Ausdruck gebracht, was für mich Anlass genug ist, an Ihrer fachlichen Qualifikation für Ihre Tätigkeit zu zweifeln. Für Vertrauen gegenüber Rathausmitarbeitern sind solche Mängel auch nicht gerade förderlich.

13. Ekkehard Brunstein

Kommentar vom 12. Mai 2010 um 17:44

Zum allerletzten Male an Kay K.

Sie sollten nicht an Qualitäten zweifeln sondern sich wirklich mit dem Inhalt aus einandersetzen.
Ich für mein teil bin sehbehindert mit gesetzlicher Begleitperson und kann dasa auf dem Bildschirm geschriebene kaum kontrolliern bzw. korrigieren.
Also nicht so vorschnell junger freund.
Wie Sie wohl auch wissen bin ich mit den Stimmen der Grünen vor eingen Jahren zum Senator und 2.Stellvertreter des OB gewählt worden .Ohne Gehaltserhöung und bin der Meinung, dass ich nach 16 Jahren vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft die Dinge, die in unserer Stadt geschehen schon ganz gut beurteilen kann. Und da erlaube ich mir auch einUrteil und versuche manches gerade zu rücken. Fern liegt es mir Fehler, die in der Verwaltung gemaqcht wurden zu beschönigen. Aber Fairnis und und objektive Untersuchung sind Gebot der Stunde!
(Ich mache mir erneut keine Mühe etwaige Fehler zu korrigiern!)

14. Z.

Kommentar vom 12. Mai 2010 um 18:13

ich hoffe, herr karpinsky, sie haben soeben beim lesen einen hochroten kopf bekommen …

hab mich vorhin schon dermaßen über ihre (wiederholte) arroganz geärgert (wobei ich ihnen in sachen filz uneingeschränkt recht gebe)

kann doch wohl nich wahr sein …

15. Gregor Kochhan

Kommentar vom 12. Mai 2010 um 20:02

Lieber Herr Brunstein,

ich hoffe, ich darf Sie so ansprechen. Einige Zitate aus der Kommunalverfassung M-V:
“Er (der OB) leitet die Verwaltung und ist für die sachgerechte Erledigung der Aufgaben und den ordnungsgemäßen Gang der Verwaltung verantwortlich.”
Und:
“Die Beigeordneten sind dem Oberbürgermeister unmittelbar nachgeordnete leitende Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Ihnen wird vom Oberbürgermeister mit Zustimmung der Stadtvertretung ein entsprechender Aufgabenbereich zugewiesen. In diesem sind sie mit Ausnahme der in §§ 29, 33 und § 38 Abs. 4 genannten Aufgaben ständige Vertreter des Oberbürgermeisters, dessen fachlicher Weisung sie unterstehen.”
Das mit der fachlichen Weisung, der die Beigeordneten unterliegen, ist wohl eindeutig. Ebenso das mit der Verantwortlichkeit des OB für den ordnungsgemäßen Gang der Verwaltung.
Und diese Verantwortung gilt es wahrzunehmen.

16. Manfred Peters

Kommentar vom 12. Mai 2010 um 21:07

Die zu erwartende Ergebenheitsadresse der CDU ist inzwischen hier zu finden:
“Egbert Liskow: Vorwürfe der Grünen sind haltlos”
http://www.cdu-greifswald.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=133

17. Ekkehard Brunstein

Kommentar vom 12. Mai 2010 um 22:52

Lieber Herr Kochan,
richtig zitiert, aber – vor Gericht und auf hoher See…
Also lasse ich mich auf keine Interpretation der Kommunalverfassung ein.
Ich denke, ständige Vertreter sind eigenverantwortlich, auch gegenüber der Bürgerschaft, die Ihnen eine Aufgabe zugewiesen hat.
Dies ist gerade das Problem wenn es keine Beigeordneten mehr gibt.
Der Ob wird zum Superman.
Erste Probleme in dieser Hinsicht sehe ich in Stralsund. Diese Aufgaben und Verantwortunsfülle ist wohl kaum einem einzelnen Menschen zu zumuten. Und dies zeigen ja gerade Ihre jetzigen Anschuldigungen gegen den OB, derbei aller Anstrengung kein Übermensch seinkann und laut Kv-MV auch wohl nicht sein muss. Sondern ermuss sich auf siene Vertretzr und auch Mitarbeiter verlassen können. wen dies in diesem Fall evtl. nicht der Fall war, ist das zu untersuchen, ohne Vorverurteilungen rauszuposaunen, nach dem Motto ” Haltet den Dieb”.
Ich danke für Ihren sachlichen Kommentar, der mich nun wohl wirklich zum allerletzten Male in die Tastatur tippen ließ.
Nun dürfen sich Grünr und Sympatisanten weiter in Ruhe austauschen, und ich werde dies mit Schmunzeln und manchmal vielleicht auch mit Wut im Bauch als Bürger verfolgen.
Alle Fraktionen der Bürgerschaft, die in letzter Zeit oft weit von ihrem gestzlichen Auftrag mit Vorlagen agieren , rate ich zur Besinnung auf ihren Auftrag in der kommunalen Selbstverwaltung und biete gerne Kurse an. Die habe ich Jahrelang im Rahmen des Sozialunterrichts an Greifswalder Schulen gehalten.

Bis dann!

Ekkehard Brunstein
der es wirklich ist.
Gruß an Ulli Rose

18. Kay Karpinsky

Kommentar vom 13. Mai 2010 um 01:49

Tja nun, Herr Brunstein, ich hab die Beiträge zunächst, vor allem aufgrund des absurden Inhalts, für ein Fake gehalten – was die Angelegenheit nicht besser macht.
Und über die Position der Kommunalvertretung als Bestandteil der Exekutive weiß ich gut genug Bescheid. Das ändert nun überhaupt nichts daran, dass Sie mit Ihren Angriffen gegenüber Herrn Dr. Rose das Ihrer Position an sich angemessene Neutralitätsgebot doch ein wenig zu offensiv missachten.
Es ist eben nicht nur der Oberbürgermeister, der gerade fehl am Platze ist.

19. Martin

Kommentar vom 13. Mai 2010 um 11:07

Nur mal nachgefragt:

Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass unser OB einen persönlichen Referenten hat, der wiederum einen gesetzlichen Beistand aufgrund einer Sehbehinderung benötigt..?
Das ist unglaublich.

Und dann sitzen sie zu dritt im Büro und lassen sich Kaffee einschenken..? Zitat aus Webmoritz :

“Der gewichtige Schreibtisch mitten im Raum und die imposanten Ölgemälden seiner Vorgänger an den Wänden bilden den Hintergrund für unser Gespräch. Während seine Sekretärin uns und seinem persönlichen Referenten Ekkehard Brunstein Kaffee einschenkt, erklärt Arthur König in seiner staatsmännischen Art: ”

Ich hab auch einen Augenfehler und kann verstehen warum Herr Brunestein nicht in die Hand beissen möchte welche ihn füttert.
Oder welche Aufgaben hat der persönliche Referent des OB..?

Für alle die obige Worte geschmacklos finden sei gesagt, dass ich auch einen angeborenen Augenschaden habe. Ich weiss also mehr als gut wie es ist wenn man aufgrund einer Behinderung gewisse Dinge wie z.B. einen bestimmten Beruf nicht ausüben kann.
Und meist sind das Berufe welche mit Steuergeldern entlohnt werden…

20. Manfred Peters

Kommentar vom 13. Mai 2010 um 11:26

Martin, Martin Du solltest doch mal regelmäßig an den Bürgerschaftssitzungen teilnehmen.
Der OB hat viele politisch genehme Berater. Letzte, besonders umstrittene Personalentscheidung:
OZ vom 24.02.2010
„Dirk Bauer wird OB-Referent
Der Kreisgeschäftsführer der CDU in Greifswald, Dirk Bauer, wird zum 1. März persönlicher Referent des OB — befristet auf dessen Amtszeit. Darüber informierte Dr. Arthur König die Bürgerschaft Montagabend, …“
Anm.: Dirk Bauer hat sich in der Vergangenheit besonders durch die Koordinierung von Leserbriefaktionen in der OZ ausgezeichnet. Hauptthema: Die Diffamierung des politischen Gegners.

21. Ruth Terodde

Kommentar vom 13. Mai 2010 um 13:23

So, meine Herren, jetzt reicht es! Wenn hier körperliche Beeinträchtigungen als Indiz dafür angeführt werden, dass eine Person für ihre Tätigkeit nicht qualifiziert sei, dann ist das völlig deplaziert! In diesem Sinne, sehr geehrter Herr Brunstein, möchte ich mich stellvertretend für diese Blog-Beiträge entschuldigen!

Besonders ärgerlich finde ich dabei, dass wir über diesen Nebenkriegsschauplatz das eigentliche aus dem Blick verlieren. Und da, sehr geehrter Herr Brunstein, muss ich noch einmal auf Ihre Äußerungen eingehen. By the way – auch ich habe mich lange gefragt, ob tatsächlich Sie hinter diesen Einträgen stehen. Aber offenbar ist ein Blog ein Medium, das auch vermeintlich besonnene Menschen über die Stränge schlagen lässt…

Also: Es geht darum, wer letztlich die Verantwortung dafür trägt, dass wir alle ganz plötzlich 8 Mio. Euro mehr zu zahlen haben. Die Rolle von Herrn Arenskrieger wird dabei offenbar von niemandem mehr bestritten – übrigens eine interessante und zügige Entwicklung! Und darüber hinaus auch eine praktische, denn er ist ja nicht mehr vor Ort. Und so schreiben Sie: “

Ich denke, ständige Vertreter sind eigenverantwortlich, auch gegenüber der Bürgerschaft, die Ihnen eine Aufgabe zugewiesen hat.

” So wäre der Beigeordnete Arenskrieger der alleinige Schuldige und der OB außen vor.

Es geht aber nicht darum, was Sie oder jemand anderes denkt, sondern um das, was in der Kommunalverfassung steht – darauf hat Gregor Kochhan ja schon in aller Deutlichkeit hingewiesen. Da Wiederholungen das Memorieren vereinfachen, hier also nochmals:”

Er (der OB) leitet die Verwaltung und ist für die sachgerechte Erledigung der Aufgaben und den ordnungsgemäßen Gang der Verwaltung verantwortlich

.”
Und:

Ihnen (den Beigeordneren) wird vom Oberbürgermeister mit Zustimmung der Stadtvertretung ein entsprechender Aufgabenbereich zugewiesen. In diesem sind sie … ständige Vertreter des Oberbürgermeisters, dessen fachlicher Weisung sie unterstehen

.”

Es geht nicht um ein Interpretieren der Kommunalverfassung, sondern um ein unvoreingenommenes Lesen – und da unterstehen die Beigeordneten der Weisung des OB. Darauf, sehr geehrter Herr Brunstein, beruht die Rücktrittsforderung an Herrn Dr. König.

Noch eine Bemerkung zum Schluss: Der Untersuchungsausschuss ist nicht nur von den Grünen und den Linken, sondern auch von der SPD und den Freien Wählern gefordert worden. Wie schrieben Sie weiter oben: “

Er wird übrigens demokratisch korrekt einen Chef aus den Reihen der CDU haben

.” Ich vermute, dass auch Ihnen beim Verfassen dieser Aussage die Ironie nicht entgangen ist…

In diesem Sinne auch Ihnen einen besinnlichen Himmelfahrtstag!

22. Gregor Kochhan

Kommentar vom 13. Mai 2010 um 17:21

“vor Gericht und auf hoher See…”, klar, oder auch dies: “Zwei Juristen, drei Meinungen”. Das hat damit zu tun, dass es meist der Interpretation oder Auslegung bedarf. Aber:
Die Grenze jeder Auslegung ist der Wortlaut, lernte ich mal. Und der ist in der Kommunalverfassung M-V nunmal eindeutig, zumindest wenn diese die Fachaufsicht und die Verantwortung für eine ordnungsgemäße Verwaltung beschreibt und festlegt.
Ansonsten hätten wir einen OB, der sich für Wahlerfolge und Prestigeobjekte feiern lassen kann, aber wenn es brenzlig wird sagt: “`Tschuldigung, habe ich nichts mit zu tun.”

23. Kay Karpinsky

Kommentar vom 13. Mai 2010 um 20:07

Von mir nochmal als Klarstellung: Ich hatte keinesfalls die Absicht, mich hier über körperliche Handicaps anderer abfällig zu äußern. Ich wusste davon nur einfach nix, als ich gestern losgelegt habe.
Dass ich die Kommentare zunächst für ein Fake hielt, lag in erheblicher Weise am Inhalt und am eingeschlagenen Tonfall, weswegen ich sie bis zu einer Klärung auch lieber zurückgehalten (verzögert, nicht gelöscht, damit hier keine falschen Legenden entstehen) hätte. Vielleicht zum Inhalt noch mehr in diesen Tagen, viele Falschbehauptungen und irreführende Bemerkungen kann man einfach nicht so stehen lassen, vom sehr befremdlichen Demokratieverständnis mal ganz abgesehen.

24. Nachtrag: Bürgerschaft vom 17.05.10 - Greifswald wird Grün

Pingback vom 20. Mai 2010 um 15:11

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