Untersuchungsausschuß
Untersuchungsausschuss hat Arbeit aufgenommen
Sie wird deutlich teurer und kommt wesentlich später als geplant: die Hamburger Elbphilharmonie. Aber warum? Und wer trägt dafür die Verantwortung? Diese Fragen will ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss (PUA) der Bürgerschaft klären, der am Mittwoch seine Arbeit aufgenommen hat. Die Einrichtung des Ausschusses war am 5. Mai 2010 von der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossen worden. Er endet spätestens mit der laufenden Legislaturperiode. Zusammen mit einem Arbeitsstab kostet der PUA dem Bericht von NDR 90,3 zufolge rund eine Million Euro pro Jahr. Als wichtigste Zeugen werden voraussichtlich Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU), mehrere Senatoren sowie Vertreter des Bauträgers Hochtief geladen. Nach derzeitigem Stand haben sich die Kosten für das Bauwerk in der Hafencity von ursprünglich 77 Millionen auf 323 Millionen Euro erhöht. Mit der Eröffnung des Konzerthauses ist nicht vor 2013 zu rechnen. Wegen der Verzögerung hat die Stadt Hamburg beim Amtsgericht Klage gegen Hochtief eingereicht.
(Meldung des NDR in Auszügen)
Stand: 12.05.2010 18:25
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Der Greifswalder PUA wird vermutlich billiger…


