Unsere Demokraten vom Schwarzen Block
Die Genossen von der CDU spielen ein bißchen “Demokratie aushebeln”.
Der Fleischervorstadtblog bringt einen Post über die Diagonalquerung der Europakreuzung – ein mittlerweile Jahrzehnte altes Projekt, bisher von den Verwaltungsschwergewichten blockiert (“Keine Experimente!”), von den “Volks”-Parteien weitgehend ignoriert, dann, im Rahmen der Fahrradhauptstadt-Hysterie von der SPD erneut eingebracht, vom Schwarzen Block zähneknirschend akzeptiert, von Gerhard Imhorst vom Stadtplanungsamt sehr gut vorbereitet und in die Wege geleitet. Beinahe scheint der Traum wirklich werden zu können – aber der Schwarze Block bekommt Alpträume, wenn sich etwas Vernünftiges gegen seinen Willen tut (und die meisten vernünftigen Dinge sind gegen den Willen des Schwarzen Blocks…).
So rufen denn der Fraktionsvorsitzende der Christlich Demokratischen Union zur Wahl- bzw. Abstimmungsfälschung und Liskow junior zur Zerstörung der Orthographie auf:
Liebe JU‘ler,
in der Ostseezeitung läuft derzeit eine Abstimmung zur Diagonalquerrung. Axel Hochschild hat mich gebeten, dass wir uns aktiv an der Abstimmung beteiligen und gegen die Diagonalquerrung abstimmen.Eine mehrmalige Abstimmung ist auch möglich.
Ablehnungsgründe sind unter anderen die Kosten in Höhe von 250.000 Euro, die Verkehrsverschlechterungen für die Autofahrer zu Lasten von einer Zeitersparnis in Höhe von 10 Sekunden für die Radfahrer und das wichtigste Argument, das bisher allen verheimlicht worden ist, es gibt von Seiten des Straßenverkehrsamtes nur eine Ausnahmegenehmigung für drei Jahre, dies heißt, das wir in drei Jahren für abermals 250000 Euro die Kreuzung wieder in den Urzustand zurückversetzen müssen. Die Ortsteilvertretung Innenstadt hat der Diagonalquerrung schon eine Abfuhr mit 5 zu 2 Stimmen erteilt.
Euer Franz Robert Liskow
Kein einziger der genannten Ablehnungsgründe hat eine reale Grundlage, Blödsinn bis hin zur bewußten Falschdarstellung – abgesehen von dem Abstimmungsergebnis in der OTV Innenstadt (wo die CDU in diesem Sinne und mit diesen Argumenten agitiert hat).
Haben wir von den Klimarettern des Schwarzen Blocks irgend etwas anderes erwartet?



1. Martin
Kommentar vom 23. Juni 2010 um 12:18
Herr Rose und der blinde Hasswahn,
oder wie einer auf andere zeigt der selbst nicht besser zu sein scheint!
Warum veröffentlichen Sie hier nicht wie und warum bereits demokratisch entschieden wurde..?
Anstatt die Argumente aufzumehmen und sachlich zu diskutieren wird hier wieder trotzig auf andere gezeigt.
Dazu eine Kopie von “Robert” hier vom Grünenblog:
“auf der gestrigen OTV-Innenstadt hat sich die Mehrheit mit 5 zu 2 gegen die Diagonalquerung ausgesprochen.
Die Argumente der Bürgerliste waren:
1.) Erhötes Unfallrisiko für Fahrradfahrer durch die Querung
2.) Zuerst sollten die Fahrradzubringer umgebaut werden
Die Argumente der CDU waren:
1.) Zunahme von Rückstau durch den Wegfasll der Linksabbiegerspur
2.) Kostensteigerungen
3.) Wegen einer Zeitersparnis von einer Minute für Fahrradfahrrer macht die Einrichtung der Fahrraddiagonalen keinen Sinn
Tschau Robert”