Der Irrweg des Atommülls der OTTO HAHN, wo wird er letzlich enden? In Lubmin!
Mit jedem Transport des Atommülls steigt sein Wert. Nuclear-Spediteure können sich die Hände reiben, da durch die ungelöste Endlagerung der Atommüll kreuz und quer durch die Welt kutschiert wird. Bei jedem Transport wieder neu kassiert. Bezahlt wird der “Spass” vom Bürger über die Stromrechnung, nur weiß er davon nichts.
Der Transport mit den abgebrannten Brennelementen des Atomreaktors der Otto Hahn wird vermutlich durch das Transportunternehmen HCS (HEAVY CARGO + SERVICE), einem Tochterunternehmen der NCS (NUCLEAR CARGO SERVICE). Beide Firmen haben ihre Zentrale im hessischen Hanau, wie damals die Skandal-Firma TRANSNUKLEAR GmbH. Schon in der Vergangenheit hatte sich in Sachen Sicherheit die NCS nicht mit Ruhm bekleckert. Zuletzt wurde im Februar 2008 der NCS “… ein fahrlässiger Umgang mit Atommüll …” vorgeworfen.
Bleibt zu hoffen, dass der Atommülltransport vor Abfahrt bei der GKSS von der Geesthachter Polizei überprüft wird, um zu vermeiden, dass die gefährliche Fuhre nicht wie erst kürzlich am 7. März 2010 von der Autobahnpolizei bei Bremen gestoppt werden musste.
Die Route des Strassen-Transportes führt vermutlich über 1.540 km über Hamburg, Hannover, Kassel, Frankfurt, Karlsruhe, Freiburg, Lyon in das südfranzösische Atomzentrum Cadarache. Nach Konditionierung und Verladung führt der Transport zurück in das Zwischenlager Lubmin bei Greifswald über knapp 1.800 km. Das Zwischenlager hat eine Genehmigung für längstens 40 Jahre. Wo der Atommüll später endgelagert werden soll, ist fraglich. Wahrscheinlich ist eine Einlagerung im Salzstock Gorleben geplant, wobei nicht absehbar ist, ob Gorleben jemals aus geologischen und juristischen Mängeln in Betrieb gehen wird.
Rechersche: contrAtom.de
Sonnige Grüsse Bernd Ebeling
Bürgerinneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen/contrAtom Uelzen
E-Mail und Web
… es wird ein Lächeln sein, das die Atomindustrie besiegt …
… small energy is beautiful …





1. realkontrol
Kommentar vom 7. September 2010 um 18:15
Warum lagert man den für Jahrtausende strahlenden Atommüll eigentlich nicht einfach mitten in einer Wüste, dort wo der Mensch niemals eine Siedlung errichten wird und es praktisch nie regnet?