Castortransporte

Heiko Lange erinnert in seinem Blog daran, daß in Lubmin nicht nur Steinkohle gelagert und verbraten werden soll(te):

Der letzte Transport mit Atommüll, der ins Zwischenlager Lubmin bei Greifswald rollte, liegt schon fast drei Jahre zurück. Damals gab es unter anderem eine Demonstration mit gerade einmal 60 Teilnehmer_innen, eine Mahnwache an der Strecke und eine Sitzblockade mit zwölf Teilnehmer_innen. Diese schaffte es, den Zug kurz vor dem Ziel für 45 Minuten aufzuhalten.

Für dieses Jahr wurden nun zwei Transporte ins Zwischenlager Lubmin bei Greifswald genehmigt. So soll ein Transport aus der ehemaligen Wiederaufarbeitungsanlage in Karlsruhe (Baden-Württemberg) mit fünf Atommüll-Behältern mit hochradioaktiven Abfällen nach Lubmin gebracht werden. Der zweite genehmigte Transport wird aus vier Atommüll-Behälter mit bestrahlten und unbestrahlten Kernbrennstoffen aus der Wiederaufbereitungsanlage St.-Paul-l.-Durance in Frankreich bestehen. Bei den Kernbrennstoffen handelt es sich um Brennelemente aus dem Versuchsgenerator in Karlsruhe und aus dem mit Atomkraft angetriebenen Frachtschiff Otto Hahn. Dieser soll nun wieder zurück nach Deutschland geschickt werden. Es ist wahrscheinlich, dass beide Transporte wegen ihres gemeinsamen Ziels zu einem Transport vereint werden.

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