Stadthalle, Finanzierung der (Eintrag ins Königs-Lexikon)
Der Ostsee Zeitung-Blog zitiert eine Mitteilung des Mieterbundes Greifswald, die ich leider im Original nicht auftreiben konnte:
“Die WVG mbH kann es nicht lassen. Erneut tritt sie als in Greifswald Mietpreistreiber Nr. 1 in Erscheinung, in dem sie versucht, fast 500 Mietern die Miete zu erhöhen. … Weder gibt es ein Gesetz, nach der der Mieter alle drei Jahre die Miete erhöhen muss, noch ist er verpflichtet, stets über dem Mietspiegelniveau neu zu vermieten. Nach der aktuellen Mieterhöhungswelle sollen z.B. einzelne Mieter in den Blöcken in der Feldstraße gegenüber dem Norma-Markt ab August 2010 Mieten von 6,60 €/m² Wfl. mtl. zahlen – Mieten, die in anderen Städten, insbesondere in den alten Bundesländern, als utopisch gelten würden und hier nur aufgrund des geringen Leerstands durchsetzbar sind. [...]”
Es geht los: Die Mieter dürfen jetzt beginnen, die Zeche für die Sanierung der Stadthalle (das teure Wahlgeschenk von Dr. Arthur König) zu bezahlen…



1. Jost Aé
Kommentar vom 22. Juli 2010 um 23:52
Was sagen denn die mit sozialer Kompetenz so reichlich ausgestatteten und demokratisch gewählten Aufsichtsratsmitglieder dazu?