Amflora bewirkt körperliche Veränderungen

Zepkow, den 29.7.2010 – Ähnlich, wie sich die mecklenburg-vorpommersche CDU gegen das Amflora-Umfeld wendet, warnte gestern am Rain des GVO-Ackers ein der BASF nahestehender Ernährungswissenschaftler vor dem Verzehr der gentechnisch veränderten Kartoffel der Sorte “Amflora”.

“Der Verzehr von “Amflora” führt zu Blähbäuchen!” warnte er und führte es direkt am eigenen Beispiel vor. “Auch manisch-depressive Erscheinungen können vorkommen!” wie er auf seinem Bauch mit sich herumtrug.

Bündnis 90 / Die Grünen können dem nur zustimmen

3 Kommentare

1. Steffen

Kommentar vom 29. Juli 2010 um 18:58

Wie wäre es mit dem Einsatz von grünen “Waffen”: Kartoffelkäfern schmeckt die Amflora vielleicht besser…

2. G. Bieck

Kommentar vom 4. August 2010 um 10:55

Amflora bewirkt körperliche Veränderungen ….

Unfassbar, welche Gefahren wir Menschen ausgesetzt werden, die Politiker und Konzerne zu verantworten haben.

Amflora… auch manisch-depressive Erscheinungen können auftreten.

und trotzdem wird diese Giftknolle hier bei uns im schönen Mecklenburg angepflanzt?!

Ob sich da die Giftmischer der Pharmaindustrie schon die Hände reiben?!

Amflora…. antibiotikaresistent

Hier können Antibiotika unwirksam werden.

Was wird aus den Menschen, die dringend Antibiotika nehmen müssen, bspw. bei einer Lungenentzündung oder manche Kinder haben im Kleinkindalter oft Mittelohrentzündung, die vorrübergehend mit Antibiotika behandelt werden müssen?

Ich weiss schon, ein kluger Kopf wird jetzt antworten wollen, dass die Giftknolle ja nur zu Futterzwecken genutzt werden soll, was ich aber auch nicht mehr glaube und wenn?!

Essen wir nicht auch irgendwie alles mit, was die Tiere verputzen?

Sagt man nicht jeder stillenden Mutter, dass alles, was sie ist, in die Muttermilch übergeht und das Alkohol und Nikotin schädlich für das zu stillende Kind sind? Ebenfalls sollte die Mutter während der Zeit auch möglichst keine Medikamente nehmen.

3. G. Bieck

Kommentar vom 4. August 2010 um 14:34

Ein wenig Zeit will ich mir heute noch nehmen.
Es ist gut, dass hier bei Grüns über die Giftknolle Amflora berichtet wird.

Allerdings ist das ein Tropfen auf dem heissen Stein.

Bei Friends of the Earth Europe:

Vergiftetes Land, die Folgen des Sojaanbaus in Südamerika

nur ein kurzer Auszug:

Gentechnisch veränderte Soja:

Die meisten europäischen Verbraucherinnen und Verbraucher wissen nicht, dass der Grossteil der importierten Soja gentechnisch verändert ist. Der Grund: die fehlende Kennzeichnungspflicht für Produkte von Tieren, die mit Gentech-Pflanzen gefüttert werden.
Bei der in Südamerika angepflanzten Gentech-Soja handelt es sich fast ausschliesslich um RoundupReady-Soja von Monsanto. Diese ist gentechnisch so verändert, dass sie die Behandlung mit Breitbandherbizid Roundup (Glyphosat) übersteht……
Inzwischen ist Glyphosat eine der Hauptquellen der Umweltverschmutzung. Es vergiftet Trinkwasservorräte, bedroht die menschliche Gesundheit und trägt zum Verlust der Artenvielfalt bei.
Menschen, die in der Nähe von Soja-Plantagen leben, berichten von schweren gesundheitlichen Problemen: von Kopfschmerzen, Hautkrankheiten, Schädigungen des Magens, Fehlgeburten und Missbildungen.

Um Platz für den Soja-Anbau, auch die Palmölplantagen zu schaffen, werden tausende Menschen von ihrem Land verjagt, indige Völker werden einfach vertrieben, damit Monsanto sein schmutziges Geschäft machen kann und die Europäer mit gentech-Soja versorgt.

Wird diese Region nicht auch als “Klimagürtel der Erde” bezeichnet und wirkt sich dieses massive Eingreifen nicht auch auf das Klima der gesamten Erde aus!?

Monsanto…
“Gift im Angebot” von Manfred Ladwig

Es geht um den Schadenersatz wegen der Spätfolgen von Agent Orange, die bei den Klägern und ihren Kindern noch immer auftreten. Agent Orange wurde während des Vietnamkrieges in grossen Mengen über den Dschungel gesprüht…..

Zurück zu den Soja-Plantagen in Südamerika.

“Alle Flüsse, alle Wasservorkommen sind tot. Dort, wo früher Wälder wuchsen, gibt es heute nur noch Soja-Plantagen. Alles ist vergiftet, was überwiegend auf den massiven Einsatz von Agrochemikalien zurückzuführen ist. Zugleich wurden die indigen Gemeinschaften, die seit jeher in den Atlantischen Regenwäldern gelebt haben, vertrieben. Besonders betroffen sind die Guarani´l m´gba

von Elias Diaz Pena, Sobrevivencia, Paraguay

Früher hatten wir Wasser im Überfluss, üppige Ernten und riesige Bäume. Doch heute ist das alles zerstört.

von Getulio De Oliveira,
Stammesoberhaupt der Guarani Kaiowa, El Dorado, Brasilien

Die Landwirte in Europa können mit der billigen Soja, die in Südamerika auf Kosten der Umwelt und der Armen produziert wird, derzeit nicht mithalten.

Hanny von Beek, Landwirtin und Vorsitzende des Landwirtschaftsverbandes der Niederlande
(für Monsanto völlig normal, dass Ureinwohner vertrieben werden und Land und Wasser vergiftet wird)

Wer weiss, was wir alles essen und gar nicht wissen.

Da wächst in mir der Wunsch, autark zu leben, wie meine Grosseltern. Hätte ich doch nur ein Stück Land, dann pflanzte ich meine Knollen selber und mein Gemüse und eine kleine Ziege für die Milch wäre auch von Vorteil und ein paar Hühnerchen mit Hahn und die Grosskonzerne könnten ihren Mist behalten.

Aber selbst dies könnte mir dann im schlimmsten Falle passieren, wenn dieser Unsinn der Verachtung der Natur nicht aufhört wie Percy Schmeiser – David gegen Monsanto (2009):

Stellen Sie sich vor, ein Sturm weht über ihren Garten und ohne Ihr Wissen und ohne Ihre Zustimmung sind nun fremde, gentechnisch veränderte Samen in Ihrem jahrelang gepflegten und gehegtem Gemüsebeet. Ein paar Tage später kommen Vertreter eines Agrar-Konzerns zu Ihnen nach Hause, fordern Ihr Gemüse und erstatten zugleich Strafanzeige in Höhe von 20.000,- €, wegen widerrechtlicher Nutzung gentechnisch veränderter Saaten. Und: Das Gericht gibt dem Konzern Recht!
Doch Sie kämpfen….
Diese Geschichte ist keine Utopie, sondern bittere Wahrheit, weltweit. Es ist auch die Geschichte von Louise und Percy Schmeiser, kanadischen Landwirten, die seit mittlerweile 1996 gegen den Saatgut-Multi Monsanto kämpfen.
Es geht um die Verunreinigung ihrer Ernte mit gentechnisch verändertem Saatgut, um Patente und die Kontroll-und Gerichtsmethoden des Grosskonzerns. Die Schmeisers kämpfen nicht nur gegen Monsanto und somit für ihre Existenz als Landwirte, sondern für ihr Rechtauf Redefreiheit und Eigentum. Und für das Recht Ihrer Kinder und Enkel, mit naturbelassenen Nahrungsmitteln aufwachsen zu können.

So, und was will nun BASF mit der Amflora, dieser Giftknolle?

Da fällt mir ein, ist BASF nicht ein Ableger von IG-Farben?

Gab es da nicht den Nürnberger Prozess?

Wurden nicht Wesen dieser Firma wegen Massenmord und Versklavung und Plünderung zu langen Haftstrafen beim Nürnberger Prozess verurteilt?

Und wurden die meisten dieser Massenmörder und Plünderer und Sklavenhalter im Westen von Deutschland nicht wieder ganz fix auf freien Fuss gesetzt?

Und gab es nicht sogar das Bundesverdienstkreuz im Westen von Deutschland?

Das fällt mir ganz spontan so ein, weil von der DDR immer von einem Unrechtsstaat gesprochen wird und weil eine Grünenpolitikerin in NRW mit H. Kraft von den Linken forderte, sich dazu zu bekennen.

Ja, was ist das denn für ein Staat, der Massenmörder und Plünderer und Sklavenhalter nach kürzester Zeit wieder frei liess?

Also, West und Ost haben beide jede Menge Dreck am Stecken und sollten endlich aufhören, sich gegenseitig etwas vorzuhalten.

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