Die Stärke der EWN: Rückbau von Atomkraftwerken!
Bei der Diskussion über das geplante Steinkohlekraftwerk in Lubmin haben wir von Grüns immer wieder betont, daß die EWN eine tolle (um einmal einen ministerpräsidentialen Ausdruck zu gebrauchen) Firma seien: Es gebe vermutlich weltweit niemanden, der eine derartige Erfahrung im Rückbau von Atomkraftwerken habe wie die EWN. Dieses Potential gelte es zu nutzen und auszubauen! Dies ist auch angesichts der akut ca. 400 Schrottmeiler weltweit bitter nötig. Merkt eigentlich von der hiesigen Kanzlerinnen-Partei jemand, daß Frau Merkel mit ihren 15 Jahren Laufzeitverlängerung für die bundesrepublikanischen Schrottmeiler die EWN in den Ruin und die Arbeitslosigkeit in Vorpommern in die Höhe treibt?
So ein leichter Anhauch von Verständnis scheint auch die CDU-Landesgruppe (Mecklenburg-) Vorpommern des Bundestages angeweht zu haben. Anläßlich ihres Besuchs in Lubmin läßt sie verlauten:
Die Energiewerke Nord GmbH (EWN) hätten beim Rückbau des ehemaligen Kernkraftwerkes große Fortschritte gemacht, die auch international anerkannt worden seien. Nicht umsonst hätte sich Russland für dieses Unternehmen beim Rückbau des Atom-U-Boot-Standortes Murmansk entschieden, der als größtes Atommülllager der Welt gilt. EWN unterstreiche durch ihr verstärktes Engagement in ganz Deutschland ihre wirtschaftliche Bedeutung.
Schnellmerker! Der Wind weht aus einer anderen Richtung und kämmt die Gedanken glatt. Und daß das sture Festhalten an der Steinkohle-Dreckschleuder jede andere Ansiedlung (und damit das Schaffen von Arbeitsplätzen) verhindert hat – unter tatkräftiger Mithilfe unserer CDU-Mitglieder im Landtag -, ist jetzt scheinbar auch letzteren gedämmert:
Neben EWN verfüge der Energiestandort auch über weitere zukunftsfähige Komponenten. Neben der Anlandung der Offshore-Pipeline der Firma Nord Stream, dem größten Infrastrukturprojekt im Ostseeraum, werde ein weiteres Gaskraftwerk ans Netz gehen. Auch Liebherr und die Krebs AG seien neben anderen ein wichtiger Bestandteil Lubmins.
Prima Erkenntnis!
Wollen mal für uns alle hoffen, daß auch unsere Männer in Schwerin so langsam aber sicher in der Gegenwart ankommen…
Jungs, nur noch ein kleines Stück: Dann seid Ihr da!




1. Z.
Kommentar vom 1. September 2010 um 12:01
der mann ganz links im bild – das ist doch piet klocke, oder?