Eigentlich brauchen wir keine Untersuchungsausschüsse…
… denn wir haben ja alles richtig gemacht. Es gibt nichts zu untersuchen, ist alles prima – weiter so. Im System Arenskrieger.
Egbert Liskow möchte, daß wir gar nicht so genau hingucken, was da alles so gemauschelt und geschummelt wird, wohin die Mllionen verschwinden, die z. B. die WVG-Mieter für die Stadthalle und – neuerdings – für das TC aufbringen müssen; wo damals die Fördermittel für den Elisenpark geblieben sind, wieviele Häuser und Grundstücke die Herrschaften des Systems Arenskrieger mittlerweile in ihrem Besitz haben (der jetzt noch amtierende OB z. B. die Mühle an der Stralsunder Straße, zu der er unter vermutlich nicht ganz koscheren Umständen gekommen ist); wer daran verdient, daß der Postumbau nicht sechs, sondern 14 Millionen Euro kostet, und wer die Schuld an dieser Kostensteigerung von 230 % trägt (wohlgemerkt: seitens der Stadtverwaltung!), und so weiter, denn: ein bißchen fällt ja auch immer für das Gemeinwohl ab, so ungefähr in Feigenblattgröße…
Und wenn sonst nichts mehr hilft, kann man ja noch die Erfolge der Universität auf die städtischen (CDU-) Fahnen schreiben!
„Für uns ist es wichtig, dass wir weiter den Blick nach vorn richten und an uns selbst glauben. Warten wir nicht auf andere, lamentieren wir nicht über Probleme, sondern packen wir gemeinsam für unsere Heimstadt (sic! U. R.) an. Das hat Greifswald nach vorne gebracht. Das wird unsere Stadt auch künftig attraktiv halten“, so Egbert Liskow, der in diesem Zusammenhang auf die zuletzt positive Entwicklung der Einwohnerzahl hinwies und die Attraktivität der Universität hervorhob.



1. fleischervorstadt-blog
Kommentar vom 2. September 2010 um 13:00
Haha, eine herrliche Pressemitteilung. Fein, wie optimistisch die Einschätzung der eigenen Arbeit von der Hand geht. Arenskrieger sah ich vor ein paar Tagen an der Europakreuzung und er sah mehr oder weniger zerknirscht aus.