Gut, daß wir Familie Liskow haben!

Über mvregio gibt Sohnemann Liskow bekannt:

“Seit Jahren wird die Sanierung des Grabensystems in Greifswald aufgeschoben. Zuletzt wurde aus dem Sanierungsprojekt Geld abgezogen, um eine mögliche Diagonalquerung zu realisieren. Aber um welchen Preis? Kann man eine Diagonalquerung mit ruhigem Gewissen bauen, wenn auf der anderen Seite die Wohnungen und Keller unserer Mitbürger im Regen versinken? Es ist Zeit zu handeln”, betont das Bürgerschaftsmitglied und JU-Kreisvorsitzende Franz-Robert Liskow.

Seit Jahren halten wir uns einen Oberbürgermeister, der im Zweifelsfalle von nichts etwas weiß. Von seinem Gehalt könnten wir alle Gräben der Stadt sanieren und Franz-Robert einen fünfjährigen Aufenthalt in Neuseeland finanzieren!

6 Kommentare und 3 Trackbacks/Pingbacks

1. Für alle Liskows (Jungmänner) und Hochschilds dieser Welt: - Greifswald wird Grün

Pingback vom 8. September 2010 um 11:16

[...] glaube, man sollte den Populisten, die nach dem guten, alten Linken-Schema argumentieren (“So lange noch ein Jagdflugzeug am Himmel fliegt und ein Panzer am Boden fährt, fordere [...]

2. Manfred Peters

Kommentar vom 8. September 2010 um 17:18

Der von Liskow Junior in der PE konstruierte Zusammenhang der letzten Überschwemmungen und Kellerflutungen in der Gützkower Landstraße und andernorts mit der Sanierung des Grabens 25/2 ist einfach falsch.
Die OZ hat in diesem Jahr dazu mehrfach berichtet und in der Bürgerschaft hat Herr Mähl am 17.05.2010 im Teil „Fragen der Bürger“ die Probleme umfangreich erläutert und an die Bürgerschaft appelliert die notwendigen Maßnahmen endlich einzuleiten.
Zitat aus dem Protokoll:
„Herr Mähl:
- zum Stadtgraben
Herr Mähl hat sich mit einem Schreiben über den Zustand des Stadtgrabens an die Fraktionen der Bürgerschaft gewandt, um noch einmal auf die Problematik aufmerksam zu machen und die Bürgerschaft zu bitten, Abhilfe zu schaffen. Dieser Brief liegt auch dem Präsidenten der Bürgerschaft vor. Er gibt umfangreiche Erläuterungen. … Herr Liskow schlägt vor, diese Problematik im Bauausschuss zusammen mit der Verwaltung zu behandeln. Für Herrn Liedtke sei die Angelegenheit zuständigkeitshalber im Abwasserwerk anzubringen.“
Was ist passiert?
Die OZ/LOKAL vom 19.08.2010 00:00
„Baufehler lässt Keller volllaufen
Nach dem Starkregen vom Dienstag hieß es vielerorts „Land unter“. Besonders arg traf es Anwohner in der Gützkower Landstraße in Greifswald. … „Die alte Regenwasserhauptleitung zur Marienstraße wurde beim Bau der Bahnparallele gekappt. Bei jedem Regen läuft bei uns jetzt der Keller voll“, schildert er. … Bei den Stadtwerken kennt man das Problem mit der Bahnparallele und der Gützkower Landstraße. „Wir müssen dort umbauen“, bestätigt Sprecherin Steffi Borkmann.
110 000 Euro kostet die Maßnahme, die Planungen dafür seien abgeschlossen, die Finanzierung stehe. Mitte September soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. …“
Für Abonnenten hier komplett:
http://www.ostsee-zeitung.de/ozdigital/archiv.phtml?param=news&id=2865583
Fazit, das Problem mit der Gewässerunterhaltung und der Ableitung des Regenwassers ist sehr Komplex und wurde bisher von der gesamten Bürgerschaft, einschließlich der Grünen, ignoriert.
Beispiel: Kollektives Durchwinken der „1. Änderung der Satzung über die Erhebung von Gewässerunterhaltungsgebühren“ am 22.02.2010.
D.h. der Bürger bezahlt weiterhin Gebühren und es werden Arbeitsleistungen für ein nicht funktionsfähiges System der Niederschlagsentwässerung durch das Gewässernetz der UHGW erbracht, oder Schilda lässt grüßen!

3. Kay Karpinsky

Kommentar vom 8. September 2010 um 17:43

Das Wichtigste ist doch die Feststellung, dass die neuerlichen Überschwemmungen allesamt als Folge der Bahnparallele zu verstehen sind. Wir müssen die zur Abhilfe notwendigen Kosten also dieser Straßenbaumaßnahme zuschreiben.
Es ist eben immer dasselbe.

4. Manfred Peters

Kommentar vom 8. September 2010 um 19:43

“Weil der Stadtgraben nicht genug Wasser fassen kann, stehen Gärten hinter der Bahnlinie unter Wasser. Dort sind die Ableitungsrohre zu schmal. Das sei Absicht, um die Altstadt zu schützen, so die Verwaltung. …”
http://www.ostsee-zeitung.de/ozdigital/archiv.phtml?param=news&id=2790283
Es ist also erst Abhilfe in Sicht, wenn das Establishment in der Altstadt nasse Füße bekommt. Vielleicht wird ja auch noch ein Deich um die Altstadt gebaut.
Mein Freibord, da ich keinen Keller habe und etwas höher liege, beträgt im Moment noch ca. 60 cm bei starkem Niederschlag!
Das Problem aber nur auf die Bahnparallele zu reduzieren wäre zu kurz gesprungen und dilettantische Beschlüsse der Bürgerschaft aus dem Jahre 2010 sollten auch nicht allein diesem Projekt angelastet werden.

5. fleischervorstadt-blog

Kommentar vom 10. September 2010 um 19:41

Von Liskows Doppelleben habt ihr sicher gewusst, oder?

http://blog.17vier.de/?p=9136

6. Gregor Kochhan

Kommentar vom 10. September 2010 um 20:09

Klar, schon gesehen. Jetzt weiß ich endlich, warum ich Phil Collins noch nie mochte…

7. Eine Gattung der Unterfamilie der Altweltmäuse verläßt das sinkende Schiff - Greifswald wird Grün

Pingback vom 11. September 2010 um 08:22

[...] von Liskow Senior (nein, nein, Liskow junior wollen wir nicht aufhalten auf seinem Weg nach Neuseeland!) und Grundstücke erwerben, macht es wie der silbergelockte Frontmann, und kauft [...]

8. Manfred Peters

Kommentar vom 22. Juli 2011 um 14:14

Das Ergebnis der von mir schon erwähnten kollektiven Ignoranz:
http://www.greifswald.de/pressemitteilungen/mitteilung-lesen/article/land-unter-in-greifswald.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1&cHash=7e8d2e3bc7

Was sollen nur die armen Entwicklungsländer sagen, die mit Monsunregen zu kämpfen haben?
Übrigens, wenn das Wasser über den Stadtgraben in den Ryck gepumpt werde könnte, würde es bis zum Überlauf auch nicht zurücklaufen können. Soweit zur Ausrede der unteren Wasserbehörde.

9. Regenwasser, zuviel *update* - Greifswald wird Grün

Pingback vom 26. Juli 2011 um 10:27

[...] im Blog sprachen wir und sprachen die Kommentierenden über eine der kommunalen Grundversorgungen, die [...]

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