Abschaffen

Zweimal hatte Angie Pech: Ihr erster Kandidat stolperte über eine militaristische Äußerung, der zweite über zu große Wirtschaftsnähe und seine Mitnehmer-Eigenschaften.

Nun haben wir Gauck, die Inkorporation des wertkonservativen, unmotivierenden Protestantismus.

Wozu brauchen wir den präsidialen monarchischen Rest in der eigentlich vergleichsweise republikanischen Verfassung? Ich bin der festen Überzeugung, daß wir es gar nicht weiter bemerken würden, gäbe es das Amt des Bundespräsidenten nicht.

Und sparen würden wir damit auch…

7 Kommentare

1. Wissender

Kommentar vom 20. Februar 2012 um 11:37

Hier ein wenig Nachhilfe in Sachen Demokratie für Herrn Rose: http://de.wikipedia.org/wiki/Bundespr%C3%A4sident_%28Deutschland%29

2. lupe

Kommentar vom 20. Februar 2012 um 12:27

Hier ein wenig Nachhilfe in Sachen Nachhilfe:

3. lupe

Kommentar vom 20. Februar 2012 um 12:28

Link verschwunden!
Hier ist er:
http://verfassungsblog.de/schafft-den-bundesprsidenten-ab/

4. Klaus-Peter Last

Kommentar vom 20. Februar 2012 um 14:54

Ich bin mir sicher, das werden wir demnächst öfter beobachten können, wenn die Pseudolinken bei Äußerungen des Bundespräsidenten Gauck Grimassen schneiden werden. Ich freue mich schon darauf.

5. Greif

Kommentar vom 21. Februar 2012 um 12:44

Egal – nein, eigentlich nicht egal, nur für diesen Kommentar/ Sachverhalt – wer Bundespräsident ist, aber ich denke, so ein Bundespräsident ist nicht ganz “nutzlos”. Auch sehe ich darin kein “Überbleibsel der Monorchie” – eher den nicht unbedingt rationell begründbaren Wunsch vieler Menschen nach einer “übergeordneten Instanz”. Sozusagen nach “personifizierte Kontinuität und Stabilität” im Parteiengeschrei. Und das – gute – Bundespräsidenten was zu sagen haben, auch mal “wachrütteln” und zum Nachdenken anregen können, hat die Vergangenheit gezeigt. Gut, nicht die unmittelbare Vergangenheit.
Kurz was zu “wertkonservativ”: was ist schlecht daran? In der vor vielen Jahren geführten Diskussion um die Verschärfung/ Abschaffung des §16 (Asylrecht) waren vielen Bürger gegen diese defacto Abschaffung des Asylrechts – sie haben an alten Werten festgehalten. Ganz wertkonservativ …

7. Klaus-Peter Last

Kommentar vom 22. Februar 2012 um 13:58

“SPD und Grüne waren verdutzt in ihre eigene Grube geplumpst.”, schrieb Herr Lichtschlag gestern in seinem Kommentar. Ich wette darauf, daß von den Pseudolinken bis zur Wahl von Herrn Gauck noch mit einigen Überreaktionen ihrerseits zu rechnen ist.

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