Wer auffährt, hat Schuld…
Gregor Kochhan am 27. Juli 2012 | 5 Kommentare
Die OZ berichtet heute (27.07.12) auf Seite 9 der Greifswalder Zeitung (online für Nichtabonnenten nicht verfügbar) unter der Überschrift “Verkehrsversuch: Lieferanten und Patienten klagen” über die Sperrung der zweiten Spur in der Wolgaster Straße, wie es bei der Realisierung der Diagonalquerung der Fall wäre.
Es sei mehrfach fast zu Auffahrunfällen gekommen sein, heißt es in dem Artikel. Ein Anwohner wird zitiert: “Wer von der Wolgaster Straße auf sein Grundstück will, muss bremsen, während alle anderen Fahrzeuge da beschleunigen.”
Ursache ist aber wohl eher, wie der oben, zugegebenermaßen populistisch verkürzte, Rechtssatz erläutert, dann aber zu geringer Sicherheitsabstand und nicht die Sperrung einer Spur. Zwar sollten (und müssen) Verkehrsplaner immer auch bei ihren Planungen mit den Dummheiten und Unzulänglichkeiten der Autofahrer rechnen, aber sie müssen sich nicht Fahrern, die gegen die StVO verstoßen, beugen. Schließlich dürfte es ansonsten keine einspurigen Abbiegungen geben. Die CDU ist verärgert…


1. FBM
Kommentar vom 27. Juli 2012 um 23:27
ich weiss nicht, ob ich das richtig verstehe:
die biegen vom hansering auf die wolgaster ab und wollen dann nach rechts (?) auf ihr grundstück.
dafür müssen sie bremsen. bislang war das weniger problematisch, weil es in der wolgaster 2 spuren gab.
richtig verstanden?